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Artikel und Hintergründe zum Thema

Open-Source für KI-Infrastruktur

Andrea Gillhuber,

Mirantis erweitert KI-Plattform um Nvidia-Support

Mirantis hat die Unterstützung für den Nvidia ‚NCX Infra Controller‘ angekündigt. Das Open-Source-Projekt dient dem Aufbau moderner KI-Cloud-Plattformen und soll in die bestehende Infrastrukturplattform des Unternehmens integriert werden.

© Mirantis

Mirantis integriert den Nvidia ‚NCX Infra Controller‘ in seine KI-Infrastrukturplattform. Ziel ist eine modulare, Kubernetes-native Umgebung für skalierbare KI-Workloads. Partnerschaften mit Netris, Supermicro und Vast Data ergänzen das Ökosystem.

Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines strukturellen Wandels in der Cloud-Infrastruktur. Während klassische Architekturen stark auf Virtualisierung ausgerichtet waren, verlagert sich der Fokus zunehmend auf KI-native Plattformen. Mirantis setzt dabei auf offene Standards und Technologien wie Kubernetes und OpenStack, um modulare und mandantenfähige Infrastrukturen bereitzustellen.

Kern der Strategie ist die Plattform ‚k0rdent AI‘. Sie bildet eine zentrale Steuerungsebene, die verschiedene Komponenten der Nvidia -Referenzarchitekturen orchestriert. Dazu zählen GPU-Architekturen wie Ampere, Hopper und Blackwell, Netzwerktechnologien wie Quantum InfiniBand und Spectrum-X Ethernet sowie Systeme wie DGX, HGX und MGX. Ziel ist ein durchgängiger „Metal-to-Model“-Stack für KI-Workloads.

Im Zuge der Integration des Nvidia NCX Infra Controllers will Mirantis Open-Source-Komponenten aus dem Nvidia -KI-Cloud-Stack in k0rdent AI einbinden und die Plattform im Rahmen der Nvidia -Initiative „AI Cloud Ready“ validieren. Anwender sollen dadurch KI-Infrastrukturen anhand standardisierter Muster skalieren können. Gleichzeitig soll die Kubernetes-native Automatisierung die Bereitstellungszeiten reduzieren.

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Warren Barkley, Vice President Product Management bei Nvidia, beschreibt die Anforderungen an entsprechende Plattformen: „Anbieter von KI-Infrastrukturdiensten stehen vor der Herausforderung, Auslastung und Effizienz zu maximieren“. Die Zusammenarbeit mit Mirantis solle dazu beitragen, validierte Infrastrukturen schneller bereitzustellen und eine konsistente Performance zu gewährleisten.

Auch Mirantis betont die Bedeutung offener Standards für den Aufbau eines KI-Ökosystems. CTO Shaun O’Meara erklärt: „Ein auf offenen Standards basierendes KI-Ökosystem ist entscheidend, um Kunden umfassende, schlüsselfertige KI-Lösungen anbieten zu können“.

Weitere Partnerschaften angekündigt

Parallel zum Ausbau der Plattform hat Mirantis mehrere Partnerschaften konkretisiert. Gemeinsam mit Netris wurde eine Integration entwickelt, die sowohl die Bereitstellung von Kubernetes-Clustern als auch das Netzwerkmanagement für KI-Workloads automatisiert. Damit sollen bisher fragmentierte und manuelle Prozesse im Rechenzentrumsbetrieb reduziert werden.

Mit Supermicro arbeitet Mirantis an der automatisierten Einbindung von Hardware in KI- und hybride GPU-Cloud-Umgebungen. Serverknoten sollen automatisch erkannt und als Teil der Kubernetes-Infrastruktur konfiguriert werden.

Die Kooperation mit Vast Data zielt auf die Integration von Datendiensten in die Plattform ab. Dadurch sollen Einzelintegrationen reduziert und die Skalierung von KI-Infrastrukturen beschleunigt werden.

Übergreifend verfolgen die Partner das Ziel, standardisierte Architekturmodelle für KI-Infrastrukturen zu etablieren. Diese orientieren sich an Referenzdesigns von Nvidia, die das Zusammenspiel von Rechenleistung, Netzwerk und Speicher in großen GPU-Umgebungen definieren.

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