ABB Deutschland

Günter Herkommer,

Minus 14 Prozent im ersten Halbjahr

Infolge des beträchtlichen Abschwungs auf den meisten Märkten sank der Auftragseingang von ABB Deutschland in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf 1,68 Mrd. Euro. Gegenüber dem sehr starken Zeitraum im Rekordjahr 2008 ist das ein Rückgang um 14 Prozent. Der Umsatz ging von 1,81 Mrd. Euro um elf Prozent zurück und belief sich auf 1,62 Mrd. Euro.

„Wir sind nach wie vor auf rauer See unterwegs", kommentiert Peter Smits, Vorstandsvorsitzender der ABB AG und Leiter der Region Zentraleuropa, die Halbjahreszahlen. Die fünf ABB-Divisionen Energietechnik-Produkte, Energietechnik-Systeme, Automationsprodukte, Prozessautomation und Robotik sind nahezu ausnahmslos von der rückläufigen Entwicklung betroffen. Einzig der Bereich Energietechnik-Systeme verzeichnete einen höheren Auftragseingang als im Jahr zuvor; der Bereich Prozessautomation kann auf ein leichtes Umsatzplus zurückblicken.

Geschäftstreiber für ABB sind laut Smits weiterhin die Nachfrage nach Technologien, mit denen die Energieeffizienz verbessert, die industrielle Produktivität erhöht und die Stromversorgung zuverlässiger gemacht werden kann. Vermehrt in den Fokus rückt dabei die Nutzung erneuerbarer Energien und deren Integration in das Stromnetz. In der Folge gewinnen intelligente und stärker automatisierte Netze - so genannte Smart Grids - an Bedeutung.

ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2008 einen Umsatz von 3,69 Milliarden Euro und beschäftigte zum 30. Juni etwa 10.900 Mitarbeiter.

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