Hirschmann
Mehrere hundert Kombinationsmöglichkeiten
Neue Märkte im Visier hat Hirschmann mit einem modularen System, das sowohl zur Steuerung und Überwachung von Maschinenfunktionen als auch zur Lastmomentbegrenzung dienen kann.
Wenn es um Steuerungstechnik für mobile Arbeitsmaschinen wie Krane und andere Hebevorrichtungen ging, war Hirschmann Automation and Control bisher hauptsächlich als Lastmomentbegrenzungs-Spezialist bekannt. Jetzt aber möchte das Unternehmen in benachbarte Märkte und Anwendungen wie etwa Windkraftanlagen, Eisenbahnzüge, Landmaschinen oder die Wasserver- und Abwasserentsorgung einsteigen. Als Mittel zum Zweck dient ihm das Scalable Mobile Control System, das sowohl die kompletten Steuerungsfunktionen einer SPS als auch Sonderfunktionen wie beispielsweise die Lastmomentbegrenzung beherrscht, darüber hinaus fürs Bedienen und Beobachten ausgelegt ist und integrierte Sicherheitsfunktionen bietet.
Das »Scalable Mobile Control System« von Hirschmann Automation and Control eignet sich für die Lastmomentbegrenzung ebenso wie fürs Steuern, Bedienen und Beobachten.
"Hirschmanns Scalable Mobile Control System umfasst neue iFlex-Steuerungen und iScout-Bedienkonsolen, die dem Anwender mehrere hundert Kombinationsmöglichkeiten eröffnen und maßgeschneiderte Lösungen ermöglichen", erläutert Wolfgang Schenk, Director Business Unit Electronic Control Systems. "Das Systemkonzept ist in punkto Leistungsklasse, Schutzklasse sowie I/O-, Kommunikations- und Software-Optionen durchgängig modular, was ein Alleinstellungsmerkmal ist." Die Steuerungen, die gemäß der neuen Norm EN ISO 13849-1 und der neuen Maschinenrichtlinie entwickelt sind, gibt es in den Schutzarten IP20, IP66/67 und optional in IP6k9k. Ihr Temperaturbereich erstreckt sich von -40 bis +70 °C. Weil sie mit unterschiedlichen 32-Bit-CPUs erhältlich sind, decken sie den Leistungsbereich vom Low-End bis zum High-End ab.
Dank einer integrierten Sicherheitsarchitektur erfüllt das Scalable Mobile Control System die Performance Levels c oder d gemäß EN ISO 13849-1 sowie SIL 1 oder SIL 2 nach IEC 61508. Die Sicherheitsarchitektur besteht aus einem Sicherheits-Controller, einem von Hirschmann entwickelten Sicherheitsprotokoll sowie einer Safety Task, die den Hauptprozessor und den Hauptregelkreis des Anwendungsprogramms überwacht.










