Geschäftsjahr 2010

Jan Bihn,

Festo verbucht globalen Erfolg

Die Zahlen sprechen eine einheitliche Sprache: Den Weltumsatz steigerte Festo 2010 um 37 % auf 1,8 Mrd. Euro; in Europa, dem traditionell größten Markt, erwirtschaftete das Unternehmen 31 % mehr Umsatz. Südamerika wuchs um 45 % und Asien gar um 75 %. Für 2011 rechnet Festo mit einem weltweiten Wachstum um mehr als 10 % auf über 2 Mrd. Euro.

© Festo

„Wir sehen für die nächsten Jahre insbesondere in Asien große Wachstumspotenziale, wenn wir diese konsequent nutzen, profitieren auch unsere Standorte in Deutschland.“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Veit.

© Festo

Nach den jetzt vorgelegten Zahlen entwickelte sich der Umsatz auf dem Heimatmarkt Deutschland im Jahr 2010 zunächst moderat, verzeichnete aber im Jahresverlauf einen rasanten Zuwachs auf final 33 %. Im Bereich neuer Geschäftsfelder konnte die Prozessautomation um 25 % Umsatz zulegen und der Bereich Elektrische Antriebe sogar um über 90 %.

Seit 2010 richtet sich Festo international neu aus, wie Dr. Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender der Festo AG. erläutert: „Wir haben auf den Boom in Asien 2010 sofort reagiert und in unseren Landesgesellschaften zusätzliche Ingenieure für Beratung und Service unserer Kunden vor Ort eingestellt. Das Wachstum von Festo wird zukünftig in höherem Maße als in der Vergangenheit von den internationalen Märkten beeinflusst werden. Der Trend geht zur Fertigung in der Region für die Region.“

Das spiegelt sich auch in den Mitarbeiterzahlen wider, die im Ausland stärker steigen, als im Inland: Die Belegschaft wuchs 2010 weltweit auf 14.600 Mitarbeiter (2009: 13.500), davon sind 6.800 Mitarbeiter (Vorjahr 6.600) in Deutschland und 7.800 Mitarbeiter (Vorjahr 6.900) im Ausland beschäftigt.

Festo investiert in 2011 weltweit über 100 Mio. Euro. Im Ausland wird der Ausbau der globalen Produktionswerke sowie der Logistikzentren im Zuge der Internationalisierung zur lokalen Marktversorgung vorangetrieben. Mehr als die Hälfte dieser Investitionen sollen in Deutschland eingesetzt werden. Zwei Drittel dieser Investitionen in Deutschland fließen in die Produktion, in Maschinen, Anlagen und Ausrüstungen sowie in Werkzeuge, vor allem für die Produktion von Neuheiten. Damit sollen die deutschen Standorte fit bleiben, für den weltweiten Standortwettbewerb.

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