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Artikel und Hintergründe zum Thema

B&R Industrie-Elektronik

Meinrad Happacher,

Die Smart Factory im Visier

Dank eines zweistelliges Umsatzwachstums wird B&R dieses Jahr fast 600 Mio. Euro Umsatz erzielen. Wo bei B&R die Entwicklungs-Prioritäten liegen und welche neuen Produkte auf der SPS IPC Drives zu erwarten sind, erläuterte B&R General Manager Peter Gucher Ende Oktober.

© B&R Industrie-Elektronik

Ausgehend vom bisherigen Jahresverlauf rechnet Peter Gucher von B&R Industrie-Elektronik für das laufende Geschäftsjahr mit einem Wachstum von 11 bis 14 %. Aufgrund allgemeiner, wirtschaftlicher Unsicherheiten, unter anderem in China, sei der Umsatz allerdings nicht so exakt vorherzusagen wie in den vergangenen Jahren. Die regionale Umsatzverteilung gestaltet sich wie im vergangenen Jahr: Europa trägt mit 65 %, Amerika mit 16 %, Asien mit 18 % und die restlichen Länder mit 1 % zum Gesamtumsatz bei. Der Exportanteil liegt bei über 92 %.

B&R hat sich auf die Fahnen geschrieben, das Thema der Gesamtlösungen zu forcieren. "Wir möchten diesbezüglich in der Liga der Anbieter wie Siemens und Rockwell Automation mitspielen", so Gucher. Ein paar große Kunden-Projekte seien schon am Laufen. Dass B&R mit den Factory-Ambitionen kein absolutes Neuland betritt, unterstreicht der General Manager mit Erfahrungen der hauseigenen Fabrikation. "In unserer eigenen Fertigung leben wir die vollständig vernetzte Smart Factory seit vielen Jahren und entwickeln unsere Lösungen beständig weiter. Davon profitieren auch unsere Kunden." So wählen die B&R-Kunden in der Panel- und PC-Fertigung über einen Web-Konfigurator aus 2 Mrd. theoretisch möglichen Konfigurationen aus. Nach dieser individuellen Konfiguration organisiert das ERP-System automatisch die Fertigung jedes Produktes – bis hinunter zu Losgröße 1. "2014 haben wir auf diese Weise 175.000 Panels und PCs produziert. 2015 rechnen wir mit einer weiteren Steigerung, besonders bei Produkten mit Multitouch-Displays", sagt Gucher.

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