Siemens hat im Geschäftsjahr 2015 über 7.600 Erfindungen und 3.700 Patente eingereicht. Daran beteiligt waren auch neun besonders findige Forscher, die der Industriekonzern kürzlich zum 'Erfinder des Jahres 2015' gekürt hat.

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Windparks, Maschinen, CT-Scanner – nichts läuft heute mehr ohne Software und ohne Vernetzung. Zum einen ist diese Software oftmals nicht perfekt und muss auf dem neuesten Stand gehalten werden. Zum anderen verändern sich Anlagen und müssen neu parametriert werden. Eingebunden sind dabei zumeist unterschiedliche Akteure in unterschiedlichen Sicherheitsbereichen. Ein Beispiel: Ein IT-Dienstleister kann die IT-Infrastruktur von mehreren Windparks betreiben, die verschiedenen Energieunternehmen gehören. Deren Servicetechniker, die diese IT-Infrastruktur für die Fernwartung der Windturbinen nutzen, sollen keinen Zugriff auf die sensiblen Daten des Energieunternehmens erhalten – eine knifflige Sache.
Steffen Fries (46) von Siemens Corporate Technology in München hat hierfür eine Lösung entwickelt, die Servicetechnikern einen einfachen, aber sicheren digitalen Zugang zu den Anlagen ermöglicht. Dabei funktioniert alles über bereits vorhandene Fernwartungs-Tools. Auf weitere Erfindungen von Fries gehen auch mehrere Patente zur Schlüsselerzeugung und -speicherung zurück.