Siemens – Q4 und Gesamtjahr 2018Kraftwerkssparte als Bremsklotz
Siemens hat das Geschäftsjahr 2018 abgeschlossen: Beim Auftragseingang und Umsatz konnte das Unternehmen zulegen, der Gewinn beim Industriellen Geschäft ging jedoch zurück. Zuzuschreiben ist dies dem schleppenden Geschäft in der Division 'Power and Gas'.

Die Sparte ‚Siemens Gamesa Renewable Energy‘ hatte mit beträchtlichen negativen Währungsumrechnungseffekten beim Auftragseingang zu kämpfen. Auf vergleichbarer Basis kam es zu einem starken Wachstum bei den Onshore- und Servicegeschäften, was teilweise durch einen rückläufigen Auftragseingang im Offshore-Geschäft aufgewogen wurde. Die Umsatzerlöse stiegen erheblich an, mit Zunahmen in allen Geschäften und Berichtsregionen. Die enorme Steigerung beim Ergebnis ist begünstigt durch positive Wirkungen in Zusammenhang mit der Durchführung und dem Abschluss von Projekten sowie aufgrund höherer Umsatzerlöse und eines gestiegenen Beitrags des Servicegeschäfts. Das negative Ergebnis im Vorjahresquartal war auf Belastungen in Höhe von 134 Mio. €, vorwiegend aus der Abschreibung von Vorräten.
