Windanlagen-Steuerungen

Stefan Kuppinger,

Bachmann Electronic setzt auf regenerative Energie

Dank der Marktführerschaft bei Windanlagen-Steuerungen kann die Firma Bachmann Electronic den Vorjahresumsatz halten und drängt in weitere regenerative Energiebranchen vor. Seit Anfang des Jahres hat Bachmann Electronic über ein Dutzend Mitarbeiter eingestellt – weitere Neubesetzungen sind sowohl für 2009 als auch 2010 geplant.

Gerhard Bachmann, Präsident der Bachmann Holding, und Bachmann-Geschäftsführer Bernhard Zangerl (links):„Wir richten uns strategisch auf erneuerbare Energieanlagen aus, orientieren uns technologisch aber weiterhin an den Anforderungen der Maschinenbau-Branchen.“

Bachmann Electronic spürte die ersten Symptome der Krise bereits im Oktober 2008. „Deswegen haben wir für 2009 auch konservativ auf Vorjahres-Niveau geplant", sagt Firmengründer Gerhard Bachmann bei der Einweihung des Erweiterungsbaus am Standort Feldkirch. „Aktuell liegen wir sogar leicht über Plan, so dass wir die gut 50 Mio. € Umsatz von 2008 halten werden", betont Bernhard Zangerl, Geschäftsführer von Bachmann Electronic. Der Weltmarktanteil bei Steuerungen für Windanlagen von 60 %, wirkt sich natürlich auf die Umsatzverteilung aus. Der frühere Kernmarkt Maschinenbau trägt nur noch mit rund 20 % zum Umsatz bei. „Daher tut uns der Einbruch in dieser Branche längst nicht so weh wie anderen Steuerungsanbietern", sagt Bachmann.

Technologisch bleibt der Maschinenbau aber nach wie vor die Messlatte für Bachmann: Entwicklungen wie die Safety-Technologien, schnelle Regelungstechnik, Antriebstechnik oder auch High-Speed-Messtechnik für Condition Monitoring werden auch bei Windkraftanlagen benötigt. Weitere Wachstumschancen für sein Unternehmen sieht Bachmann in den anderen erneuerbaren Energien, wie Solar, Biogas und Wasserkraft sowie spezifischen Outdoor-Anwendungen, wie Offshore-Anlagen und im Schiffbau. „Die in der Windenergie unter härtesten Bedingungen erprobten Steuerungen eignen sich auch für diese Applikationsfelder", ergänzt Zangerl.

Die logistischen Voraussetzungen für die Expansion sind mit der Erweiterung der Firmenzentrale in Feldkirch gegeben. Rund zwölf Millionen Euro wurden in das Gebäude investiert. Mit einer Nutzfläche von 5500 m² bietet es genügend Platz für den weiteren Ausbau von Entwicklung, Vertrieb und Produktion.

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