VDMA
Trendwende erst im Verlauf des Jahres 2025
Der schwache Welthandel und fehlende Investitionen sorgen 2024 im Maschinen- und Anlagenbau für ein prognostiziertes Produktionsminus von real 8 %. Beim Umsatz rechnet die Elektrische Automation mit einem realen Rückgang von 16 % gegenüber dem Vorjahr – so die Zahlen der VDMA-Pressekonferenz vom 12. November.
In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres sank in der Elektrischen Automation der Auftragseingang real um 10 %, der Umsatz fiel gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18 %. Auf Kundenseite bestehen zum Teil immer noch Lagerbestände auf Komponentenebene. Auch werden notwendige Investitionen seitens der Kundenbranchen aufgrund der Unwägbarkeiten am Markt zurückgestellt und Investitionsentscheidungen ins Jahr 2025 verschoben. Alle Teilbereiche der Elektrischen Automation verzeichnen im laufenden Jahr Rückgänge bei den Auftragseingängen: Der Bereich Sensorik verbuchte in den ersten neun Monaten einen realen Rückgang der Bestellungen von 10 % und einen Umsatzrückgang von 11 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Steuerungstechnik weist einen Rückgang von 8 % im Auftragseingang bei einem gleichzeitigen Rückgang im Umsatz von 24 % auf. Der Bereich Sonstige Erzeugnisse verzeichnet ein Minus von 12 % bei der Nachfrage und einen Umsatzrückgang von 26 %. In allen drei Bereichen übersteigt die Nachfrage aus dem Ausland die Inlandsnachfrage. Insgesamt rechnet die Elektrische Automation für dieses Jahr mit einem realen Umsatzrückgang von 16 % gegenüber dem Vorjahr.
»Die Branche erwartet für die erste Jahreshälfte 2025 eine weiterhin angespannte Auftragslage gegenüber 2024 und damit verbunden auch einen stagnierenden Umsatz. Der Bodensatz sollte bald erreicht sein. In der zweiten Jahreshälfte wird mit einer positiven Tendenz gerechnet«, prognostiziert Jörg Freitag, Vorstandsvorsitzender des VDMA Elektrische Automation.
Halle 3, Stand 339










