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Artikel und Hintergründe zum Thema

Embedded Award 2013

Andrea Gillhuber | Davina Spohn,

Vier herausragende Entwicklungen ausgezeichnet

Am 26. Februar ist auf der embedded world 2013 der 'embedded Award 2013' verliehen worden. Die Fachjury vergab die Auszeichnung in drei Kategorien: Hardware, Software und Tools. Zudem gab es einen Sonderpreis.

In der Kategorie Tools nahm in diesem Jahr iSystem aus Oberbayern den embedded Award entgegen. Im Bild zu sehen von links nach rechts: Dr. Roland Fleck (NürnbergMesse), Erol Simsek (iSystem) sowie Prof. Matthias Sturm (Fachbeirat embedded world).

© NürnbergMesse

Im Fokus standen herausragende Entwicklungen aus der Embedded-Branche. Eine unabhängige Fachjury nominierte in den drei Kategorien insgesamt neun Unternehmen.

Im Bereich Hardware nahm Enpirion für die Power-IC-Familie EL7001 den 'embedded Award' entgegen. Das Unternehmen entwickelte eine neue Eisen-Kupfer-Magnetlegierung, mit der sich passive magnetische Komponenten herstellen und auf ICs aufbringen lassen. Die Magnetkomponenten werden mittels der neuen Wafer-Level-Magnetics-Technologie (WLM) als zweidimensionale planare Dünnfilm-Komponenten hergestellt und mit Standard-Wafer-Prozessen auf CMOS-Substrate aufgebracht.

In der Kategorie Software konnte sich ARM mit der IoT (Internet of Things) Rapid Prototyping Platform durchsetzen. In dem Projekt arbeitete das Online-Tools-Team von ARM mit dem Vodafone-Entwicklungsteam zusammen. Die Plattform basiert auf der Online-Tools-Plattform 'mbed'.

In der Kategorie Tools freute sich iSystem über den Award. Ausgezeichnet wurde die Echtzeit-Embedded-Software-Entwicklungs-, Test- und Mess-Plattform 'iC6000 BlueBox'. Damit lassen sich unter anderem Software-Tests ohne Instrumentierung des Anwendungscodes, also am realen Produkt, durchführen.

Außerdem überreichte die Jury in diesem Jahr zusätzlich einen Sonderpreis. Der Grund: Das eingereichte Projekt fällt deutlich aus dem Rahmen, ist jedoch hochwertig und verdient viel Beachtung. Die Sonderauszeichnung ging an das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) für sein wartungsfreies und energieautarkes, drahtloses Multi-Hop-Sensornetz. In diesem Projekt ist der selbstorganisierende s-net-Funkprotokoll-Stack mit einer Power-Management-Schaltung verknüpft. Diese erzeugt Energie aus kleinsten Temperaturunterschieden und Vibrationen und kann so das System mit Energie versorgen. Dabei haben die verwendeten Thermogeneratoren einen Wirkungsgrad von bis zu 80 %. Gewöhnlich liegt der Wirkungsgrad bei etwa 30 %.

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