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Artikel und Hintergründe zum Thema

Motor-Feedback-Systeme

Inka Krischke,

Sick öffnet die Schnittstelle Hiperface DSL

Sick macht die bisher proprietäre Schnittstelle 'Hiperface DSL' allen Anwendern zugänglich. Dadurch sollen Hersteller von Servoantriebstechnik von einem erweiterten Produktportfolio für die Datenübertragung im Motorkabel profitieren.

Sick öffnet die Schnittstelle Hiperface DSL für alle Anwender.

© Sick

Durch die Öffnung antizipiert Sick Kundenwünsche nach einem breiten Portfolio an Motor-Feedback-Systemen. Die zu unterstützenden Schnittstellen im Servoregler werden minimiert. Durch Hiperface DSL hat die Einkabeltechnologie 2011 Einzug in die Servoantriebstechnik gehalten. Sie entspricht dem Standard RS485 und ermöglicht in Servoantriebssystemen eine robuste, störsichere Datenübertragung zwischen Regler und Motor über zwei Adern, die direkt in das bis zu 100 m lange Motorkabel integriert sind. Äußerlich sind elektrische Antriebe mit Motor-Feedback-Systemen und integrierter Hiperface-DSL--Schnittstelle somit daran zu erkennen, dass sie nur einen Motorstecker aufweisen. Als Kabel kommen zunehmend Hybridleitungen zum Einsatz, bei denen die Servo- und die Drehgeberleitung miteinander verschmelzen. Zusätzlich werden auch die Signale anderer Sensoren übertragen, die in das digitale Motor-Feedback-Protokoll integriert werden. Spezielle Verfahren und die Verwendung von Pulstransformatoren sorgen dafür, dass das Gebersignal von den Störungen auf dem Motorleistungskabel entkoppelt wird.

Hiperface DSL unterstützt die Funktionalität des elektronischen Typenschilds zur automatischen Reglerparametrierung. Motorkenndaten, Serien- und Artikelnummern sowie weitere Daten werden hier hinterlegt und zur selbstständigen Einstellung des Reglers auf die Parameter des Motors sowie im Servicefall genutzt.

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