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Artikel und Hintergründe zum Thema

Leuze

Inka Krischke,

Sicherheit im Fokus

Auffällig bei Leuze am Messestand der SPS war in diesem Jahr die ‚Sicherheitsfarbe‘ Gelb. Dies kommt nicht von ungefähr, hat sich der Sensorhersteller doch weg vom reinen Safety-Komponentenhersteller zum Anbieter ganzheitlicher Sicherheitslösungen entwickelt.

Das Sicherheits-Barcode-Positioniersystem FBPS 600i von Leuze

© Leuze

Leuze zeigte eine Zugangssicherung mit dynamischer Formatanpassung, bei der Paletten von einem Förderband automatisch ein- oder ausgefördert werden. Die Zugangssicherung soll den Transport von Waren mit wechselnder Breite sowie mit unterschiedlicher Positionierung auf der Palette erlauben und gleichzeitig ein seitliches Mitlaufen von Personen verhindern. Dazu erfolgt die Zugangssicherung über zwei vertikal ausgerichtete Sicherheits-Laserscanner. Messende Sensoren ermitteln die Breite sowie die Position der Waren und senden diese Information an das Sicherheitssystem, das das Schutzfeld für die Durchfahrt entsprechend anpasst.

Ein sicherheitstechnisch neues Produkt ist das Unternehmensangaben zufolge kompakteste Laser-Positioniersystem am Markt, das ‚AMS 100i‘. Es bietet sich insbesondere bei engen Einbausituationen in der automatisierten Intralogistik an, etwa an Regalbediengeräten, FTS oder Liftsystemen, und lässt sich etwa in der Hubachse einsetzen. Anwender können damit auf bis zu 120 m millimetergenau positionieren. Das Gerät in IP65 lässt sich auch bei Tiefkühlanwendungen bis zu -30 °C nutzen.

Ebenfalls neu ist das Sicherheits-Barcode-Positioniersystem ‚FBPS 600i‘, um die Position mit nur einem Sensor zu erfassen. Es wird über zwei SSI-Schnittstellen an eine sichere Auswerteeinheit angeschlossen und eignet sich für Anwendungen bis PL e. Installiert wird es auf einem Regalbediengerät oder Querverschiebewagen. Auf dem gegenüberliegenden Regal wird ein selbstklebendes, UV-beständiges Barcodeband befestigt. Mit jedem Scanvorgang liest das Positioniersystem mehrere Codes des Bandes, aus denen die Software die Positionswerte ermittelt. Durch den schrägen Verlauf des Scanstrahls und die Bewegung des Wagens tastet der Sensor den Code an verschiedenen Stellen ab. Lesefehler durchVerschmutzungen werden so vermieden. 

 

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