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Artikel und Hintergründe zum Thema

Feuchtemesstechnik

Inka Krischke,

Endress+Hauser kauft Imko

Zum 1. Oktober 2017 hat die Endress+Hauser-Firmengruppe mit Imko Micromodultechnik einen Hersteller von Systemen zur Feuchtemessung mit Sitz im baden-württembergischen Ettlingen übernommen.

Imko-Gruppenfoto mit den neuen Inhabern von Endress+Hauser: Links im Bild Dr. Andreas Mayr (Geschäftsführer E+H Maulburg), rechts im Bild Holger Reichhold (CFO). Dazwischen das Imko-Team.

© Imko

„Die von Imko entwickelte Feuchtemessung erweitert unser bisheriges Angebot im Bereich der Prozessmesstechnik um einen wichtigen Qualitätsparameter“, sagt Dr. Andreas Mayr, Geschäftsführer der Endress+Hauser GmbH+Co. KG, deren Portfolio das Ettlinger Unternehmen ergänzen wird. Die Systeme messen die Feuchte mit Hilfe der Zeitbereichs-Reflektometrie (englisch Time Domain Reflectometry, kurz TDR). Dabei gibt die Laufzeit reflektierter Radarwellen Aufschluss über die Dielektrizitätskonstante eines Materials, welche wiederum direkt von der Feuchte abhängt. Die Systeme werden zur Bau- und Bodenfeuchtemessung, im Umweltmonitoring sowie in verfahrenstechnischen Anwendungen in der Lebensmittelindustrie, der chemischen Industrie sowie in den Life Sciences eingesetzt.

Der derzeitige Firmensitz von Imko bleibt erhalten und die derzeit 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden weiter beschäftigt. Derzeit wird ein neuer Geschäftsführer für Imko gesucht; der 67 Jahre alte Firmengründer Kurt Köhler wird den Übergang noch ein Jahr lang begleiten.

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