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Artikel und Hintergründe zum Thema

Endress+Hauser

Inka Krischke,

Effizienz steigern mit virtueller Anlage

Endress+Hauser lud Geschäftsführer, Planer, Einkäufer und Techniker dazu ein, per Rundflug durch eine virtuelle Anlage am Touchscreen zu erleben, wie sie die Effizienz in ihrem Arbeitsbereich steigern können. Hans-Peter Maier, Branchen-Manager Chemie, erläutert das Konzept.

Eine virtuelle Anlage am Touchscreen hilft, das Potenzial für Effizienzsteigerungen in bestimmten Arbeitsbereichen zu eruieren.

© Endress+Hauser

Herr Maier, wie habe ich mir die virtuelle Anlage konkret vorzustellen?

Maier: Stellen Sie sich eine Chemieanlage mit allen dazugehörigen Anlagenteilen vor. Dieses Bild haben wir in der virtuellen Anlage vollständig in HTML5 dreidimensional programmiert, um es wirklichkeitsgetreu abzubilden.

Sie starten die Betrachtung der Anlage mit einem Blick aus der Vogelperspektive und können von dort aus in die einzelnen Bereiche wie Produktionsanlage mit Messstellen, Leitwarte oder auch Lager und Werkstatt gelangen. Der Weg dorthin ist animiert als eine Art Rundflug über und durch die Anlage. Am Ziel angelangt erhalten Sie in der intuitiv gestalteten Menüführung mehr Informationen und Hintergrundwissen.

Was haben Messebesucher von einer solchen virtuellen Reise?

Maier:
In nahezu jeder Anlage beziehungsweise jedem Betrieb haben wir verschiedene Ansprechpartner mit unterschiedlichen Aufgaben und Herausforderungen. Der Techniker beispielsweise ist aus verschiedenen Gründen an einer Vereinfachung von Instandhaltungsvorgängen interessiert, der Geschäftsführer interessiert sich eher für wirtschaftliche Vorteile. In der virtuellen Anlage werden Planer, Techniker, Einkäufer und Geschäftsführer individuell informiert.

Was ist Ihre Zielsetzung?

Maier:
Anlagensicherheit, Kalibrierplanung, vorausschauende Wartung und intelligente Lagerhaltung – diese Themen werden immer leichter verständlich, wenn Sie ein Bild dazu sehen und Aspekte Ihrer eigenen Anlage darin wiederfinden. Mit der virtuellen Anlage zeigen wir zudem, wie wichtig es ist, auf individuelle Kundenbedürfnisse einzugehen – und dass Endress+Hauser das auch tut.

Welche weiteren Ausbaustufen der Anlage sind geplant?

Maier:
2016 ist ja IFAT-Jahr – da bietet es sich natürlich an, die Anlage virtuell um eine Kläranlage zu erweitern; insbesondere auch vor dem Hintergrund der im nächsten Jahr umzusetzenden Änderungen in den Abwasserverordnungen.

Zu überlegen ist auch, wie sich in der Anlage zukünftig die Realisierung von Aspekten der vielzitierten Industrie 4.0 anschaulich gestalten lässt. Wir stellen fest, dass sich zahlreiche Kunden unter diesem Schlagwort noch nicht viel vorstellen können. Hier könnte ich mir die Darstellung konkreter Beispiele aus der Praxis vorstellen.

Für beide Ausbaustufen prüfen wir derzeit die Umsetzung.

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