Mikrosystemtechnik-Wettbewerb 'iCan'
Deutsche Studententeams siegen
Beim internationalen Mikrosystemtechnik-Wettbewerb 'iCan' in Paris konnten sich deutsche Studententeams mit ihren Prototypen gegen die Konkurrenz durchgesetzen. Unter den gekürten Projekten finden sich etwa ein Kabeleinzugsroboter und ein mobiler Dehydrationswarner.
In diesem Jahr nahmen am internationalen Wettbewerb ‘iCan’ 23 Teams aus den USA, China, Japan, Thailand, Taiwan, Frankreich, Portugal, Großbritannien, der Schweiz und Deutschland teil. Im dritten Jahr in Folge setzten sich deutsche Studententeams durch. Die Sieger stammen von der Universität Freiburg, der TU Ilmenau und der TU Darmstadt. Ziel von ‘iCan’ ist es, mit einem funktionstüchtigen Prototyp den praktischen Nutzen von mikrosystemtechnischen Sensoren und Aktoren für Anwendungen des Alltags zu zeigen. Die Bilderstrecke der Computer&AUTOMATION führt auf, für welche Entwicklung welches Team ausgezeichnet worden ist:
Der Wettbewerb ‘iCan’ ist eine chinesische Initiative, die bereits zum siebten Mal stattfand. Bei ‘iCan’ treten die Siegerteams der regionalen Wettbewerbe aus China, Japan, Taiwan, Neuseeland, USA und Europa gegeneinander an. Auch in diesem Jahr unterstützten die Sponsoren Miele & Cie und Dr. Fritz Faulhaber sowie das BMBF die deutschen Teams finanziell. In Deutschland dient als Vorentscheid der nationale Wettbewerb ‘Cosima’, den der VDE mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) austrägt. ‘Cosima’ steht für ‘Competition of Students in Microsystems Applications’ und findet in diesem Jahr vom 10. bis 11. November auf der Messe electronica in München statt. Laut dem VDE besteht noch die Möglichkeit, daran teilzunehmen und sich damit für ‘iCan’ 2017 zu qualifizieren.









