ProduktneuheitenNeues aus dem Bereich Sensorik

In der intelligenten Fabrik der Zukunft läuft auch ohne die Sensorik als der 'untersten Etage' nichts! Die Sensorik bleibt als Basis industrieller Fertigungsanlage unverzichtbar. Aktuelle Trends aus dem Bereich der Sensoren führt Computer&AUTOMATION in einer Bilderstrecke auf.

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3-Komponenten-Kraftsensor Typ 9397C von Kistler
© Kistler Gruppe

Der 3-Komponenten-Kraftsensor Typ 9397C von Kistler bietet einen Messbereich von maximal 450 kN in der Z-Achse und 100 kN in der X- und Y-Achse. Damit eignet er sich beispielsweise für die Bewältigung großer Messaufgaben wie etwa das Erfassen der Aufprallkräfte in Crashtests. Piezoelektrische 3-Komponenten-Kraftsensoren werden in der Industrie für das Messen dynamischer und quasistatischer Zug- und Druckkräfte eingesetzt. Dank einer hohen Eigenfrequenz, die sich aus ihrer hohen Steifigkeit ergibt, ermöglichen diese Sensoren das Messen kleinster dynamischer Änderungen sehr großer Kräfte in allen drei Richtungen. Die Sensoren werden kalibriert und vorgespannt geliefert und sind nach korrekter Montage sofort einsetzbar. Ein typischer Anwendungsbereich ist das Messen des Aufpralls von Flugzeugfahrwerken auf der Landebahn. Im Rahmen des sogenannten 'Landing Gear Drop Tests' werden die Kräfte simuliert, die während der Landung auf das Flugzeugfahrwerk wirken. Hierfür wird das gesamte Fahrwerk in einem Fallturm angehoben, das Rad beschleunigt und schließlich auf die Sensorik fallengelassen. Um die Kräfte von 900 kN Fz und 400 kN Fx/y gleichzeitig messen zu können, werden vier Sensoren in einem Dynamometer verbaut. Eine weitere Applikation ist die Crashwand für Hochgeschwindigkeitszüge, die seit Ende Juli 2017 in China im Einsatz ist. Sie verfügt über einen Messbereich, der 20 Mal höher ist als bei üblichen Crashtests in der Automobilindustrie.

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