ForschungFraunhofer verleiht Forschungspreise 2013

Auf ihrer Jahrestagung in Hannover kürte die Fraunhofer-Gesellschaft herausragende Wissenschaftler für ihre Forschungsprojekte. Sie vergab vier 'Joseph-von-Fraunhofer-Preise', darunter ein Preis 'Technik für den Menschen' sowie drei Hugo-Geiger-Preise.

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Fraunhofer, Joseph von Fraunhofer Preis, Magnetfeldsensor in 3 D, Dr  Ing  Markus Stahl Offergeld, Dr  Ing  Hans Peter Hohe und Michael Hackner
© Dirk Mahler / Fraunhofer
Mit Magnetfeldsensoren lässt sich die Position von Maschinenteilen und Produkten berührungslos messen. Allerdings erfassen herkömmliche Sensoren meist nur die Feldstärke des senkrecht zur Chipoberfläche gelegenen Magnetfeldes. Das ist oft ausreichend, aber störanfällig und ungenau. Dr. Markus Stahl-Offergeld, Dr. Hans-Peter Hohe und Michael Hackner (v.l.n.r.) vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen reichte das nicht aus. Sie wollten eine exakte Positionsmessung mit den Vorteilen der Magnetfeldsensoren und entwickelten einen 3-D-Hall-Sensor. Die Wissenschaftler verschalteten mehrere Sensoren auf einem Chip miteinander, um die Messgenauigkeit der einzelnen Sensoren zu erhöhen. Dann ordneten sie die Sensoren so an, dass sie das dreidimensionale Magnetfeld in einem Punkt messen können. Für jede der drei magnetischen Achsen verfügt der Sensorchip über einen eigenen Sensor. Diese sind in einer so genannten Pixelzelle zusammengelegt und erreichen je nach Messgeschwindigkeit eine Auflösung von wenigen Mikrotesla.
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