Messtechnik und Sensorik
AMA Fachverband: Umsätze leicht rückläufig
Die Umsatzstatistik des AMA-Fachverbands für Sensorik ergab für das dritte Quartal 2011 einen Umsatzrückgang von drei Prozent gegenüber Q2.
Der AMA Verband befragt seine rund 460 Mitglieder vierteljährlich zur wirtschaftlichen Entwicklung. Das Ergebnis für das dritte Quartal 2011 zeigt nach über einem Jahr erstmals wieder einen Umsatzrückgang von drei Prozent. Nach den Aussichten für das vierte Quartal befragt, rechnen die AMA-Mitglieder mit stagnierenden Umsätzen. Damit verhält sich die Sensorik und Messtechnik entgegensetzt zum allgemeinen Wirtschaftstrend: Das BIP (Bruttoinlandsprodukt) befindet sich mit 0,5 Prozent weiterhin auf Wachstumskurs.
„Verringerte Investitionen aufgrund rückläufiger Auftragseingänge der Industrie könnten eine Ursache für den Umsatzrückgang in der Sensorik und Messtechnik sein“, vermutet Dr. Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Fachverbands. Dabei weist Simmons auf unterschiedliche Entwicklungen in der Sensorik und in der Messtechnik hin. Zeigten die Sensorik-Hersteller im Jahr 2010 ein rasantes Wachstum, so verlangsamte sich dieses leicht in diesem Jahr. Die Messtechniker legten dagegen in 2011 stark zu und sind optimistischer was die Umsatzentwicklung in den nächsten Monaten betrifft.
„Die AMA-Statistik zeigt ein weiteres interessantes Phänomen“, sagt Simmons: Die größeren Anbieter mit über 300 Mitarbeitern konnten 2010 und 2011 nicht so stark wachsen, wie die kleineren Unternehmen. Letztere blicken deshalb generell optimistischer in die Zukunft als die Großen unter den AMA-Mitgliedsfirmen.










