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Artikel und Hintergründe zum Thema

Kuka-Übernahme

Günter Herkommer,

Voith und Friedhelm Loh verkaufen an Midea

Wie mehrere Nachrichten-Seiten berichten, haben sich die Kuka-Großaktionäre - der Maschinen- und Anlagenbauer Voith und der Unternehmer Friedhelm Loh - entschlossen, ihre Anteile am Augsburger Roboter-Hersteller an den chinesischen Investor Midea zu verkaufen.

Die reguläre Angebotsfrist für den Verkauf von Kuka-Aktien an Midea endet am 15. Juli.

© KUKA Roboter

Das Heidenheimer Familienunternehmen Voith war im Herbst 2014 bei Kuka eingestiegen und hält rund 25 % der Kuka-Aktien im Wert von rund 1,2 Mrd. Euro. Diese werde man nun an Midea verkaufen. Der chinesische Investor, welcher seinerseits aktuell rund 13,5 % der Kuka-Aktien hält, überschreitet damit klar die von ihm ausgegebene Mindestannahmeschwelle von 30 %. Somit muss Midea nun für einen Preis von 115 Euro sämtliche Kuka-Aktien übernehmen, die bis zum Ende der Angebotsfrist (15. Juli) zum Verkauf stehen.

Verkaufen will auch der Unternehmer Friedhelm Loh (Rittal), wie er gegenüber dem Handelsblatt erklärte. Loh hält über die Holding Swoctem rund 10 % der Kuka-Aktien. Damit dürfte Midea die absolute Aktienmehrheit bei Kuka so gut wie sicher sein.

Ende Juni hatte Kuka mit Midea eine Investorenvereinbarung mit einer Laufzeit bis Ende 2023 unterzeichnet. Zu den dort gemachten diesen Zusagen gehören unter anderem Standort- und Beschäftigungsgarantien, das Bekenntnis zur bestehenden Strategie von Kuka und zur Unabhängigkeit des Vorstands, Vereinbarungen zum Schutz von Geschäftspartner-Daten sowie die Zusage, keinen Beherrschungsvertrag und kein Delisting anzustreben.

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