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Artikel und Hintergründe zum Thema

Maschine-zu-Maschine-Kommunikation

Günter Herkommer,

VDMA Robotik setzt auf OPC UA

Im Rahmen des VDMA-Infotags 'Industrie 4.0-Standards in Anwendung' unterzeichneten die VDMA-Fachabteilung Robotik und die OPC Foundation ein Memorandum of Understanding zur Erarbeitung einer OPC UA Robotics Companion Specification.

Stefan Hoppe, OPC Foundation Global Vice President (im Bild rechts), und Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA Robotik + Automation, bei der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding.

© VDMA

Dem Entschluss des VDMA voraus ging eine intensive Meinungsbildung innerhalb der Robotikbranche und die Erkenntnis, dass die für die Realisierung der Industrie 4.0 notwendige Maschine-zu-Maschine (M2M)-Kommunikation idealerweise auf Basis von OPC UA, einem industriellen M2M-Kommunikationsframework, gestaltet werden könne.

Erste Diskussionen, welche Informationen, Daten, Funktionen und Dienste in ein Produktionsnetzwerk zu integrieren sind und in OPC UA abgebildet werden sollen, wurden bereits geführt. Ein Arbeitskreis zur Entwicklung der Companion Specification formiert sich am 13. Februar 2017 mit einer Kick-off-Veranstaltung im VDMA in Frankfurt am Main.

VDMA-Leitfaden zu OPC UA

Innerhalb des VDMA befassen sich mehr und mehr Bereiche mit OPC Unified Architecture. Ein VDMA Leitfaden „Industrie-4.0-Kommunikation mit OPC UA“ ist momentan in Arbeit. Er soll den Maschinen- und Anlagenbau bei der Einführung unterstützen und Handlungsempfehlungen geben. „Unser Ziel ist es, mit dem Leitfaden ein klares Bekenntnis zu OPC UA in der Industrie 4.0-Kommunikation zu geben. Dies führt zum Absenken der Hemmnisse kleiner und mittelständiger Unternehmen beim Auf- und Ausbau der I4.0-Kommunikation“, sagte Dr. Christian Mosch, vom VDMA-Forum Industrie 4.0.

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