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Artikel und Hintergründe zum Thema

Kuka

Inka Krischke,

Umsatz steigt um 19 %

Kuka gewann im vergangenen Geschäftsjahr mehr Aufträge als je zuvor. Mit 4.459,5 Mio. Euro erreichte das Unternehmen den höchsten Auftragseingang der Unternehmensgeschichte, ein Zuwachs von 25,1 % im Vergleich zum Vorjahr (2021: 3.565,3 Mio. Euro).

Peter Mohnen, CEO von Kuka

© Kuka Group

Zu diesem guten Ergebnis beigetragen haben alle Divisionen. Besonders in China war die Nachfrage nach Produkten und Lösungen von Kuka hoch, aber auch in den USA investierten Kunden in Anlagen von Kuka, insbesondere für die Produktion von E-Fahrzeugen. Der Umsatz lag bei 3,9 Mrd. und damit um 18,6 % höher als im Vorjahr (2021: 3.286,2 Mio. Euro).

„Automatisierung ist aus Industrie und Wirtschaft nicht mehr wegzudenken und gefragter denn je, quer durch alle Branchen und Länder – erst recht durch die Corona-Krise und den allgegenwärtigen Personalmangel“, sagte Peter Mohnen, CEO von Kuka. Besonders China sei ein wichtiger Wachstumsmarkt für das Unternehmen, das rund ein Viertel seines Umsatzes dort generiere.

Dank Effizienzmaßnahmen und dem hohen Umsatz verbesserte Kuka trotz stark gestiegener Kosten für Energie und Logistik sowie höherer Beschaffungspreise das EBIT deutlich um 91,6 % (2021: 61,8 Mio. Euro). Das entspricht einer EBIT-Marge von 3,0 % (2021: 1,9 %). Einschränkungen in der Lieferkette führten zu höheren Lagerbeständen mit mehr Vorräten bei Komponenten und Rohstoffen, aber auch zu Verzögerungen in der Auslieferung und der Bezahlung. Das belastete den Free Cashflow stark. Dieser lag 2022 bei -188,3 Mio. Euro.

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Herausforderungen im Jahr 2023

In den ersten drei Monaten des aktuellen Geschäftsjahres konnte das Unternehmen erneut in allen Divisionen die Ergebnisse des Vorjahreszeitraums übertreffen. „Auch wenn hohe Preise, eine angespannte Lieferkettensituation und ein starker Wettbewerb uns auch 2023 begleiten, sind wir mit einem sehr guten ersten Quartal in das neue Geschäftsjahr gestartet“, so Peter Mohnen.

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