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Artikel und Hintergründe zum Thema

Transformations-Hub Leitungssatz

Inka Krischke,

Robotik Challenge 2025

© Arena2036

Die Automatisierung gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Leitungssatzproduktion: Der Transformations-Hub Leitungssatz lädt am 1. November 2024 zur zweiten Auflage der Robotik Challenge ein.

Durch die große Resonanz der ersten Challenge, bei der grundlegende Prozesse der Leitungssatzmontage, wie das Bestücken von Steckern, erfolgreich automatisiert wurden, setzt das Nachfolgeformat die Messlatte nun höher: Der Fokus liegt nun auf der vollständig automatisierten Herstellung eines Leitungssatzmoduls durch Roboter. Damit richtet sich diese Herausforderung vor allem an Systemintegratoren und KI-Experten und bietet allen Teilnehmenden die Gelegenheit, praxisrelevante Automatisierungslösungen für die Branche zu entwickeln.

Herausforderungen und Potenziale der Automatisierung

Mit den wachsenden Anforderungen durch Elektromobilität und autonomes Fahren steht die Automobilindustrie vor technologischen Herausforderungen. Moderne Leitungssätze, die bis zu 1500 Leitungen umfassen, werden bislang größtenteils manuell an Formbrettern montiert, häufig in Regionen mit niedrigeren Lohnkosten. Dieser Prozess ist jedoch nicht nur arbeitsintensiv und kostenaufwendig, sondern stellt auch hohe logistische Anforderungen. Automatisierungslösungen bieten hier das Potenzial, die Effizienz zu steigern, die Präzision und Zuverlässigkeit zu erhöhen sowie den Flächenbedarf in der Produktion zu verringern. Kompakte, roboterbasierte Montagezellen können die Lösung für viele dieser Herausforderungen sein.

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Die Miniaturisierung von Stecksystemen und die zunehmende Vielfalt an Leitungstypen bringen neue technische Anforderungen mit sich. Begrenzte Bauräume in Fahrzeugkarosserien erfordern präzise und filigrane Arbeitsschritte, die manuell nur mit großem Aufwand realisiert werden können. Dies betrifft vor allem das Greifen und Bestücken von miniaturisierten Steckverbindern, was in der Praxis eine erhebliche Arbeitsbelastung für die Werker darstellt. Durch den Einsatz innovativer Automatisierungstechnologien lassen sich diese repetitiven Prozesse optimieren und skalieren.

Sieben zentrale Prozessschritte

In Zusammenarbeit mit Branchenexperten wurden sieben zentrale Prozessschritte der Leitungssatzmontage identifiziert, die im Rahmen der Challenge automatisiert werden sollen: von der Bereitstellung der Bauteile bis hin zur Montage der Stecker und Fixierung der Leitungsbündel. © Arena2036

In Zusammenarbeit mit Branchenexperten wurden sieben zentrale Prozessschritte der Leitungssatzmontage identifiziert, die im Rahmen der Challenge automatisiert werden sollen: von der Bereitstellung der Bauteile bis hin zur Montage der Stecker und Fixierung der Leitungsbündel. Diese Schritte bilden die Grundlage für die Entwicklung modularer Roboterzellen, die effizient in bestehende Produktionsprozesse integriert werden können.

Im Rahmen der bevorstehenden Challenge sind Forschungseinrichtungen und Unternehmen aufgefordert, Demonstratoren zu entwickeln, die die vollständige Prozesskette abbilden können. Der Wettbewerb eröffnet Unternehmen aus der Robotik die Möglichkeit, ihre transofrmationLösungen direkt in der Branche zu präsentieren und den Austausch mit Experten der Automobilindustrie zu fördern.

Die Teilnehmenden der Challenge können selbst entscheiden, auf welchen der identifizierten Prozessschritte sie ihren Fokus legen möchten. Ziel ist es, kreative und innovative Ansätze zu entwickeln, die sich von herkömmlichen Montageprozessen abheben und neue technische Möglichkeiten für die Leitungssatzproduktion aufzeigen. Am Ende der Challenge soll ein Demonstrator entstehen, der die Praxistauglichkeit der vorgeschlagenen Lösung zeigt.

Zukunftsperspektive für die Branche

Die Ergebnisse der Robotik Challenge 2025 werden auf dem Innovationsforum des Transformations-Hub Leitungssatz am 9. April 2025 vorgestellt. Erfolgreiche Teams aus Industrie und Wissenschaft werden ihre Innovationen einem breiten Fachpublikum aus der Leitungssatz-Branche präsentieren. © Arena2036

Die Bearbeitungszeit für die Teilnehmer beträgt vier Monate, sie startet am 1. November 2024 und endet am 28. Februar 2025. Die Ergebnisse der Robotik Challenge 2025 werden auf dem Innovationsforum des Transformations-Hub Leitungssatz am 9. April 2025 vorgestellt.

Durch die Robotik Challenge leistet der Transformations-Hub Leitungssatz einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Leitungssatzproduktion und zur Sicherstellung ihrer Zukunftsfähigkeit. Weitere Informationen zur Teilnahme, die detaillierte Aufgabenbeschreibung der Challenge und die Anmeldemöglichkeit finden sich unter: Robotik Challenge 2025 - Transformations-Hub Leitungssatz

Der Transformations-Hub Leitungssatz ist Teil des von der Bundesregierung geförderten Zukunftsfonds Automobilindustrie. Das Konsortium – bestehend aus Arena2036, Bayern Innovativ und der Open Hybrid LabFactory – vereint Forschung und Praxis, um die Automatisierung und Digitalisierung der Leitungssatzproduktion voranzutreiben.

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