Thomson
‚Kollaborative 7. Achse‘ mit Kollisionserkennung
Thomson Industries, Hersteller mechanischer Antriebslösungen, bietet mit ‚MovoTrak CTU‘ (Cobot Transfer Unit) eine kollaborative Reichweitenverlängerung für Cobots an.
Die ‚MovoTrak CTU‘ (Cobot Transfer Unit), auch als ‚7. Achse‘ bezeichnet, bietet neben einem erweiterten horizontalen Aktionsradius von bis zu 10 m eine intelligente Kollisionserkennung, die den Roboter sofort stoppt, wenn er auf ein Hindernis stößt. Die auch als Reichweitenverlängerung bezeichnete CTU von Thomson verfügt über einen Kollmorgen-Servomotor sowie Führungsschienen mit Lineareinheiten, um eine Cobot-Baugruppe zwischen mehreren Bearbeitungsstation zu bewegen. Die Kollisionserkennung ähnelt der eines Cobot-Gelenks. Während des Setups müssen die Anwender lediglich die Empfindlichkeit der Kollisionserkennung auf einem Bedientablet einstellen – der Motor-Frequenzumrichter übernimmt anschließend zusammen mit der digitalen E/A die Kollisionsüberwachung und das Stoppen des Cobots. Zudem überwacht das Kollisionserkennungssystem kontinuierlich die Stromaufnahme, um Positionsfehler im Motor sofort zu erkennen und auf diese Weise einen wirksamen Kollisionsschutz entlang der gesamten 7. Achse zu bieten. Nach dem Stopp fährt das System einige Millimeter zurück, um ein Einklemmen zu verhindern. Die CTU lässt sich nahtlos mit Robotern unterschiedlicher Größen und Marken kombinieren, beispielsweise Universal Robots (UR). Ähnlich dem Freedrive von Cobot-Gelenken ermöglicht die Freilauf-Funktionalität der CTU das manuelle Setzen von linearen Wegpunkten während der Programmierung. Die Anwender schieben den Roboter manuell entlang der 7. Achse an die gewünschten Punkte in einer Sequenz, die sie dann einfach per Knopfdruck speichern.










