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Artikel und Hintergründe zum Thema

Kuka AG

Günter Herkommer,

Robotics erzielt Allzeithoch

Die Augsburger Kuka AG hat heute (2. Februar) die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 bekannt gegeben. Heraus sticht dabei der Geschäftsbereich Robotics mit einem Plus von 50 % bei den Auftragseingängen.

© ABB

In Summe setzte der Kuka-Konzern 2010 knapp 1,079 Mrd. Euro um - ein Plus von 19.6 % gegenüber dem Vorjahr (902,1 Mio. EUR). Auf den Geschäftsbereich Systems entfielen dabei 695,3 Mio. Euro, (+14,8 %), auf den Geschäftsbereich Robotics 435,7 Mio. Euro (+31,8%). Das konsolidierte Ergebnis vor Zinsen und Steuern beläuft sich auf 24,8 Mio. Euro. Darin enthalten sind Sonderaufwendungen in Höhe von 6,3 Mio. Euro (2009: -52,6 Mio. Euro, davon Sonderaufwendungen 38,6 Mio. Euro).

Noch stärker als die Umsätze stiegen die Auftragseingänge; und zwar um 26.5 % auf rund 1,142 Mrd. Euro (2009: 903,3 Mio. Euro). Damit knüpft das Unternehmen wieder an das Niveau von 2008 mit über 1,2 Mrd. Euro bei den Auftragseingängen an. Insbesondere der Geschäftsbereich Robotics erholte sich laut Kuka-Chef Dr. Till Reuter schnell von der Marktschwäche des Vorjahres und erzielte auf Grund einer starken Nachfrage aus der Automobilindustrie mit einem Zuwachs um 49,9 % auf 486,2 Mio. Euro (2009: 324,3 Mio. Euro) ein neues Allzeithoch. Der Geschäftsbereich Systems profitierte insbesondere ab dem zweiten Halbjahr ebenfalls von der stark gestiegenen Investitionsbereitschaft der Automobilindustrie und steigerte seinen Auftragseingang um 16,5 % auf 716,8 Mio. Euro (2009: 615,4 Mio. EUR).

Der Auftragsbestand belief sich am 31. Dezember 2010 auf 630,5 Mio. Euro und lag damit um 16 % über dem 2009er-Wert (543,5 Mio. Euro). Damit betrage die rechnerische Reichweite der Beschäftigung mehr als sechs Monate. Den vollständigen Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 und den Ausblick für 2011 stellt das Unternehmen auf der Bilanzpressekonferenz am 16. März vor.

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