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Artikel und Hintergründe zum Thema

Kuka

Günter Herkommer,

Roboter im Zeichen der Ski-WM

Mit dem Roboter die Kandahar-Rennstrecke in Garmisch-Partenkirchen herunter fahren. – Sie denken, das geht nicht? Es geht doch! Und zwar im 4D-Simulator, den Kuka zusammen mit dem DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) entworfen und im internationalen Medienzentrum in Garmisch aufgebaut hat.

© computer-automation.de

Der 4D-Simulator vermittelt den Mitfahrern wie es sich anfühlt, wenn die weltbesten Skirennfahrer die neu gestaltete Kandahar-Abfahrt hinunter rasen. In dem „Passagierroboter“ lassen ein HD-Video, 3D-Bewegungen, realistische Sounds und der von einem Ventilator erzeugte Fahrtwind den Fahrgast die Ski-Rennstrecke mit allen Sinnen nachempfinden.

Konkret besteht der Simulator aus zwei Sitzplätzen mit Projektionsflächen, die an einem beweglichen Roboterarm mit sechs Achsen befestigt sind. Hierbei können die Insassen über einen 20-Zoll-LCD-Bildschirm die Simulation der Kandahar-Abfahrt erleben.

Für die Entstehung des Videofilms und die anspruchvolle, synchronisierte Programmierung der 3D-Bewegungen zeichnet das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt verantwortlich.

Für das Video ist der ehemalige österreichische Skirennläufer Hans Knauß die 3300 Meter lange Kandahar mit der Kamera in der Hand abgefahren. Er schildert während seines Laufs die Streckendetails der WM-Abfahrt. Besonders imposant und für den Fahrgast direkt erlebbar ist die neue Schlüsselstelle der Abfahrt, der so genannte „Freie Fall“. Seit 2009 bietet Garmisch mit 90 Prozent Gefälle die steilste Stelle im gesamten Ski-Weltcup.

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