Kuka
Rekorde bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis
Der Kuka-Konzern hat das Geschäftsjahr 2015 mit Rekordzahlen abgeschlossen. Aufgrund der weltweit starken Nachfrage nach Robotern und Automatisierungslösungen stiegen sowohl Auftragseingang und Umsatz als auch das Ergebnis im deutlich zweistelligen Bereich.
"Die Guidance für das Jahr 2015 ist erfüllt", so Kuka-Chef Dr. Till Reuter anlässlich der Bekanntgabe der 2015er-Zahlen: Der Umsatz lag mit rund 3,0 Mrd. Euro über dem Zielwert von rund 2,9 Mrd. Euro und um 41,5 % über dem Vorjahr (rund 2,1 Mrd. Euro). Die Geschäftsbereiche Robotics (909,6 Mio. Euro; + 9,0 %) und Systems (1.471, 7 Mio. Euro; +14,5 %) trugen hierzu mit Bestwerten bei. Und auch ohne das schweizerische Logistik-Unternehmen Swisslog, welches von Kuka Ende 2014 übernommen und 2015 erstmals konsolidiert hat, steht auf vergleichbarer Basis ein neues Allzeithoch zu Buche. Konkret trug Swisslog zum Umsatzwachstum mit 620,8 Mio. Euro bei.
Die Auftragseingänge von Kuka erreichten 2.838,9 Mio. Euro und übertrafen damit den Vorjahreswert ebenfalls deutlich um 27,4 % (2014: 2.229,0 Mio. Euro). Der Anteil von Robotics lag bei 891,2 Mio. Euro (+10,6 %), von Systems bei 1.428,1 Mio. Euro (-1,9 %) und von Swisslog bei 551,8 Mio. Euro. Zum Anstieg der Auftragseingänge habe unter anderem die bereits im Vorjahr begonnene, konsequente Ausrichtung des Vertriebs auf die Fokusmärkte Automotive, Aerospace, Electronics, Consumer Goods, Metal Industry, Energy, Healthcare und E-Commerce beigetragen. Aus der Automobilindustrie waren darüber hinaus bedeutende Einzelumsätze zu verzeichnen. Die Umsätze des Geschäftsbereichs Swisslog entfielen zu etwa zwei Dritteln auf den Bereich der Lagerlogistik und zu einem Drittel auf die Krankenhauslogistik. Bezüglich der Regionen haben insbesondere Nordamerika und China 2015 zum Zuwachs der Auftragseingänge beigetragen.
Ausblick auf 2016
Für das Gesamtjahr 2016 geht Kuka-Chef Reuter auf Basis der gegenwärtigen Rahmenbedingungen und Wechselkurse von einem Umsatz von mehr als 3,0 Mrd. Euro aus. Beide Kundensegmente – General Industry und Automotive – und aus regionaler Sicht China und Nordamerika sollten positiv zur Umsatzentwicklung beitragen. Zudem sollten sich in 2016 die Wachstumsinvestitionen in die konzernübergreifende Weiterentwicklung von Lösungen für Industrie 4.0, in die General Industry und in China auf die EBIT-Marge auswirken.













