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Robotik / Intralogistik

Günter Herkommer,

Kuka spürt Konjunkturabkühlung

Der Augsburger Kuka-Konzern hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht – mit Rückgängen beim Umsatz, Auftragseingang und Gewinn. Für 2019 geht das seit zwei Jahren in chinesischer Hand befindliche Unternehmen wieder von einer leichten Erholung aus.

Im Berichtsjahr 2018 beschäftigte der Kuka-Konzern 14.235 Mitarbeiter.

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Das Geschäftsjahr 2018 stellte Kuka laut dem neuen CEO Peter Mohnen vor viele Herausforderungen. Ab dem vierten Quartal war die Konjunkturabkühlung verstärkt zu spüren und die Kunden waren zurückhaltender bei ihren Investitionsentscheidungen. Hinzu kamen negative Einflüsse aus dem Projektgeschäft.

Konkret belief sich der Auftrahseingang des Kuka-Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 3,3 Mrd. Euro und lag damit um 8,5 % unter dem Wert des Vorjahres (3,61 Mrd. Euro). Die Umsatzerlöse erreichten einen Wert von 3,24 Mrd. Euro – ein Minus von 6,8 % im Vergleich zum Vorjahr (3,48 Mrd. Euro). Was schließlich das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) vor Kaufpreisallokationen, vor Wachstumsinvestitionen und vor Reorganisationsaufwendungen betrifft, so steht bei Kuka für 2018 ein Wert von 96,4 Mio. Euro in der Bilanz (2017: 148,3 Mio. Euro).

So reagiert Kuka auf den Rückgang

Angesichts der rückläufigen Zahlen stellt sich Kuka auf die veränderten Rahmenbedingungen ein und setzt den bereits im Januar angestoßenen Maßnahmenplan konsequent um. Dazu wurde ein Effizienzprogramm aufgesetzt mit dem Ziel 300 Mio. Euro bis 2021 einzusparen. Für das Jahr 2019 wurde bereits ein hoher zweistelliger Millionenbetrag identifiziert. Mit den Einsparungen ist auch ein Stellenabbau am Hauptsitz in Augsburg vorgesehen. Im laufenden Jahr sollen dort insgesamt 350 Vollzeitstellen gestrichen werden.

In China konzentriert sich das Unternehmen auf den Aufbau der Joint Ventures und wird dort neue Produkte für den lokalen Markt entwickeln.  Im Bereich Forschung und Entwicklung wurden eine klare Priorisierung und globale Fokussierung vorgenommen. Die Organisationstruktur wurde geschärft, um die globale Zusammenarbeit zu verbessern und um die Kunden noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen.

Auf Basis der gegenwärtigen Rahmenbedingungen und Wechselkurse erwartet Kuka im Gesamtjahr 2019 mit rund 3,3 Mrd. Euro einen leicht steigenden Umsatz.

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