Deutsche Telekom
Vereint in Richtung Digitalisierung
Mit einer neuen Einheit untermauert die Telekom-Geschäftskundensparte ihre Ambitionen in puncto Digitalisierung. Hierfür treibt das Unternehmen auch das Cloud-Portfolio konsequent voran.
Als eine der ersten Maßnahmen bündelt der seit Januar 2018 tätige neue T-Systems-CEO Adel Al-Saleh das kundenspezifische Digitalgeschäft in einer neuen Einheit. Sie umfasst 4800 Mitarbeiter und bündelt die Kompetenzen dreier bestehender Einheiten: der Management- und Technologieberatung Detecon, des Digitaldienstleisters T-Systems Multimedia Solutions und der digital ausgerichteten Bereiche der T-Systems Global Systems Integration. Die drei Bereiche haben 2017 insgesamt über 4000 Digitalisierungsprojekte umgesetzt. Mit der neuen Einheit entsteht laut Telekom der bisher größte Digitalanbieter in Deutschland.
Das Spektrum reicht von der Beratung über Co-Innovation bis hin zur Entwicklung technischer Lösungen, deren vollständige Integration und den Betrieb. Das Besondere: Auf jede Anwendersituation werden flexible und agile Teams zugeschnitten, die interdisziplinär zusammenarbeiten. Dafür stehen unter anderem über 700 Managementberater und Digitalisierungsexperten, mehr als 800 industriespezifische Consultants und Spezialisten, rund 700 Digital-Plattform- und Architektur-Experten, über 500 DevOps-Spezialisten sowie rund 300 Datenanalysten und Big-Data-Experten bereit.
Die Telekom sieht den neuen Digitaldienstleister als den einzigen Anbieter aus Deutschland, der Cloud, IoT, Security und Netze wie 5G oder NB-IoT mit Beratung und Integration für die digitale Transformation kombinieren kann.
Weiter gab das Unternehmen die strategische Partnerschaft mit Microsoft bekannt, um Public-Cloud-Services auf vier Feldern voranzutreiben: SAP-Anwendungen, Managed Services (auf Microsoft Azure und Microsoft 365), digitale Lösungen mit künstlicher Intelligenz (AI) und Mixed Reality sowie Internet of Things (IoT).

Digitale Lösungen / Industrie 4.0
Lenze-Gruppe eröffnet Innovationslabor
Der Automatisierungsspezialist Lenze bündelt seine Aktivitäten im Bereich Digitale Lösungen und Technologie-Innovationen in Bremen: In den Räumlichkeiten des Tochterunternehmens Encoway hat er das digitale Innovationslab 'Dock One‘ eröffnet.
Partnerschaft mit Microsoft
In einem ersten Schritt wollen beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit im Bereich IoT intensivieren: Mit Azure als Cloud-Plattform entwickelt und betreibt T-Systems die Plattform ‚Cloud of Things – built on Microsoft Azure‘. Die Lösung bietet vorkonfigurierte IoT-Services, etwa Fernüberwachung für die Logistik, After-Sales-Lösungen im Automotive-Bereich und Track-&-Trace-Lösungen. Die offene und modulare Architektur basiert dabei auf Microsoft-Azure-IoT-Diensten und soll eine effiziente Anpassung und flexible Erweiterung der Plattform gewährleisten. Die für den Aufbau einer IoT-Lösung erforderlichen Funktionen wie Geräte- und Benutzerverwaltung, Analyse, Ereignismanagement und konfigurierbare Dashboards sind direkt verfügbar. Die offene Architektur ermöglicht die Integration zusätzlicher Dienste, Geräte und Maschinen, sodass Unternehmen einfach und effizient komplette End-to-End-Lösungen aufbauen können.
SAP zertifiziert Cloud
Darüber hinaus hat SAP die ‚Open Telekom Cloud‘ zertifiziert. So soll sowohl die Performance von SAP Hana auf der Public Cloud der Deutschen Telekom gewährleistet als auch die nahtlose Integration der Lösung in die SAP-Support-Prozesse sichergestellt sein.
Bisher gab es die Rechen- und Speicherkapazitäten ausschließlich als Public Cloud aus den Rechenzentren der Telekom in Sachsen-Anhalt. Ab jetzt ist die Open Telekom Cloud auch als hybride Lösung verfügbar. So können Unternehmen die Cloud-Ressourcen ebenso auf dedizierter, also nur für sie reservierter Hardware nutzen. Diese kann in Rechenzentren der Telekom stehen, auf die Unternehmen über eine sichere Verbindung zugreifen können. Daneben ist die direkte Installierung der notwendigen Server direkt beim Anwender möglich.










