National Instruments
Vier Kerne im PXI-Express-Controller
National Instruments hat einen Embedded-Controller angekündigt, der auf dem Quad-Core-Prozessor i7- 820QM von Intel basiert. Er ist laut Anbieter der branchenweit erste PXI-Express-Controller mit vier Prozessorkernen.
Im Vergleich zu bisherigen NI-Controllern bietet der neue PXIe-8133 damit eine Verdoppelung der Verarbeitungsleistung und des Datendurchsatzes. Der Prozessor arbeitet mit einer Grundtaktfrequenz von 1,73 GHz und nutzt die Intel-Turbo-Boost- Technology, um die Taktfrequenz je nach Anwendungsart automatisch zu steigern.
Werden beispielsweise Anwendungen ausgeführt, die nur einen einzelnen Verarbeitungs-Thread erzeugen, versetzt die CPU die drei nicht genutzten Prozessorkerne in einen Ruhezustand und erhöht die Taktfrequenz des aktiven Kerns von 1,73 GHz auf 3,06 GHz. Dank dieser Eigenschaft müssen Software-Anwendungen nicht mehr multithreadingfähig sein, um von den neuesten Prozessorentwicklungen profitieren zu können.
Der Embedded-Controller nutzt zudem die Weiterentwicklungen der PCI-Express-Technologie aus und bietet somit vier x4-PCI-Express-Verbindungen der Generation 2 (Gen 2) als Schnittstelle zur Backplane des PXIe-Chassis. Wird der Embedded-Controller mit einem PXI-Express-Chassis wie dem NI PXIe-1082 verwendet, verdoppelt sich der Datendurchsatz des gesamten Systems von 4 GBit/s auf 8 GBit/s. Dank dieser Möglichkeit können Anwender eine größere Anzahl von I/O-Kanälen Daten simultan übertragen und so auch größere und komplexere Anwendungen für die Datenaufzeichnung und -wiedergabe erstellen.










