ITI/National Instruments

Meinrad Happacher,

SimulationX-Modelle verknüpft mit NI-Plattformen

ITI, Anbieter für die ganzheitliche Modellierung und Simulation technischer Systeme, gibt jetzt die Zusammenarbeit mit National Instruments bekannt.

Die zwei Unternehmen arbeiten an der Entwicklung einer Lösung für den Entwurf und Test mechatronischer Systeme. Ziel ist eine lückenlose Toolkette, die alle Phasen einer modernen Systementwicklung unterstützen soll.

Die Verbindung von SimulationX, der fächerübergreifenden Software für die Systemsimulation, zu NI Echtzeit-Entwicklungsplattformen wie Labview und NI VeriStand sollen die Produktivität des Entwicklungszyklus erhöhen und die Markteinführungszeit neuer Produkte verkürzen. Erstmalig vorgestellt wurde die Verknüpfung der beiden Produktlinien im August auf der diesjährigen NIWeek in Austin, Texas. 

Um komplexe Systeme modellieren zu können, ist eine Zusammenführung von Komponenten mit unterschiedlichem physikalischem Hintergrund in einem Simulationsmodell unerlässlich. Dabei ist es sinnvoll, Modellierungskonzepte zu nutzen, die in möglichst vielen Domänen in gleicher Weise anwendbar sind. SimulationX aus dem Hause ITI ist ein solches Tool für den Entwurf, die Modellierung und Analyse mechatronischer Systeme auf einer Softwareplattform. Mehr als 500 Modellelemente und über 300 Beispielmodelle aus 11 Modellbibliotheken bilden technische Komponenten und funktionale Effekte der Mechanik (1D, 2D, 3D), Antriebstechnik, Hydraulik, Pneumatik, Elektronik, Elektromechanik, Thermik, Thermodynamik, Magnetik und Regelungstechnik ab. Dank des Angebotes an Schnittstellen zu CAD, CAE und CAO-Programmen sowie zu Modelica stellt die Integration in die NI-Lösungen für Mess-, Prüf-, Steuer-, Regel- und Embedded-Anwendungen nun eine sinnvolle Erweiterung sowohl für die SimulationX- als auch für die NI-Plattformen dar. 

Über eine Code-Export-Schnittstelle werden physikalische SimulationX-Modelle direkt in die grafischen NI-Systemdesignplattformen, die den gesamten Produktentwicklungszyklus umspannen, eingebunden. In den NI Echtzeitapplikationen Labview und NI VeriStand stehen diese Modelle zur Weiterverwendung zur Verfügung. Damit sind Anwendungen vom Entwurf bis zum Prototypentest möglich.  Auf diese Weise lässt sich das Verhalten neuer mechatronischer Systeme und deren Regelung oder Steuerung bereits in der Projektierungsphase untersuchen und Schwachstellen frühzeitig erkennen.

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