EHR
Optisches Messsystem für Hypoidverzahnungen
EHR hat ein optisches Messsystem entwickelt, das berührungslos Hypoidverzahnungen vermisst und Hinweise für die Nacharbeit liefert. Der eingesetzte Lasertriangulations-Sensor digitalisiert die 3D-Struktur des Zahnbereichs.
In die gemessene 3D-Punktewolke legt die Software Kugeln zwischen die Zahnflanken - genau wie beim taktilen Auskugeln. Ein Vorteil beim „digitalen Auskugeln" ist neben der höheren Geschwindigkeit das einfache Wechseln des Kugeldurchmessers: Alle Kugeldurchmesser, die zwischen die Zähne passen, lassen sich durch Parametrieren auswählen. Durch die mögliche Erhöhung der Auswerte-Ergebnisse wird eine Messunsicherheit von 5 μm erreicht.
Nach welchen Aspekten schließlich ausgewertet und gerichtet werden soll, liegt im Ermessen des Kunden. Einige legen Wert auf die Ermittlung des höchsten Zahnes, damit ein Getriebe sehr leise läuft, andere auf die Unwucht - ermittelt aus allen Zahnhöhen - damit das Getriebe möglichst wenig vibriert. Je nach Präferenz wird neben dem „Maß der Unwucht" die Richtung oder der Drehwinkel ausgegeben, der angibt, in welcher Drehposition gerichtet werden muss.










