Endress+Hauser
Kompetenzzentrum Siliziumsensorik eingeweiht
Der Messtechnikhersteller Endress+Hauser hat Ende April eine neue Betriebsstätte in Berlin Stahnsdorf eingeweiht: Standortleiter Dieter Stolze, Geschäftsführer Matthias Altendorf, Landrat Wolfgang Blasig, Vorstandsvorsitzender Klaus Endress und Bürgermeister Bernd Albers (von links). Mit der Investition von rund 8,5 Millionen Euro will das Unternehmen die Forschung und Entwicklung sowie Produktion von Silizium-Drucksensoren weiter vorantreiben.
In der neuen Betriebsstätte Stahnsdorf bei Berlin fertig Endress+Hauser Silizium-Drucksensoren unter Reinraum-Bedingungen.
Nach 13 Monaten Bauzeit wurde Ende 2009 der Neubau auf dem 33.000 Quadratmeter großen Areal im Stahnsdorfer Industriegebiet bezogen. Mehr als 2500 Quadratmeter Nutzfläche bieten seitdem beste Bedingungen für Entwicklung und Produktion. Allein 1100 Quadratmeter umfassen die modernen Reinräume, deren aufwendige Klimatechnik in Verbindung mit der Schutzkleidung für die Mitarbeiter für eine nahezu partikelfreie Umgebung bis Reinraumklasse 1000 sorgt.
In Stahnsdorf fertigt Endress+Hauser Siliziumsensoren und Sensorbaugruppen für Druckmessgeräte, deren Endmontage an den Standorten im südbadischen Maulburg sowie in Indien, China, Japan und den USA erfolgt. Standortleiter Dieter Stolze: „Es tut sich viel im Bereich der Mikrosensorik. Wir bewegen uns schon jetzt an der Grenze des technisch Machbaren, forschen aber stets nach neuen Verfahren, das große Potenzial der Siliziumsensorik zu aktivieren."











