Endress+Hauser
Indien-Produktion ausgebaut
Die Endress+Hauser Gruppe hat in Indien zwei Produktionsstätten für Prozessmesstechnik eingeweiht. Insgesamt 19 Millionen Euro investierte der Messtechnikhersteller in Grundstücke, Gebäude und Anlagen.
Die Einweihung der neuen Produktionsstätte für Druck- und Füllstandmesstechnik (v.l.n.r): Klaus Endress, Geschäftsführer der Endress+Hauser Gruppe; Vinay Chitale, Marketingchef des neuen Werks; Sriram Narayanan, Geschäftsführer und Matthias Altendorf, Geschäftsführer von Endress+Hauser in Deutschland.
Endress+Hauser hat im indischen Aurangabad gleich zwei Produktionsstätten eingeweiht: Der sechs Millionen Euro teure Neubau der Endress+Hauser Deutschland bietet in drei Gebäuden mit insgesamt 5000 Quadratmetern Nutzfläche Platz für die Produktion von Füllstand- und Druckmessgeräten. Gleich nebenan hat Endress+Hauser Schweiz für 13 Millionen Euro ihre seit 1999 bestehende Produktionsstätte für Durchflussmessgeräte von 3100 Quadratmeter auf 14500 Quadratmeter ausgebaut.
Klaus Endress, Geschäftsführer der Endress+Hauser Gruppe: „Mit lokalen Produktionen vermeiden wir weite Wege, Wechselkursrisiken sowie hohe Transport- und Zollkosten und erweitern unser weltweites Produktions- und Logistiknetzwerk". An den neuen Produktionsstätten werden Messgeräte kundenspezifisch gefertigt, geprüft und kalibriert sowie an lokale Standards angepasst. Kernkomponenten wie die Sensorik und die Elektronik liefern die Stammwerke von Endress+Hauser in Europa. Schwere Teile wie Rohre, Stäbe und Flansche aus Edelstahl hingegen beschafft das Unternehmen auf den lokalen Märkten.
Von Aurangabad aus werden neben dem indischen Markt auch Australien, Südafrika, Singapur, Malaysia, Thailand und Japan direkt beliefert. Eine Ausweitung auf andere Länder im südostasiatischen Raum und auf der arabischen Halbinsel ist in Planung.











