zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Recruiting

Robert Weber,

Sprachsoftware analysiert Bewerber

Mithilfe der Sprache den richtigen Bewerber finden? Ja, meinen die Entwickler der Software 'Precire'. Künstliche Intelligenz und Machine Learning macht es möglich.

Sich online zu bewerben ist Standard. Eine Sprachanalyse könnte die Zukunft sein.

© Precire Technologies

Jeder Mensch unterscheidet sich in seiner Persönlichkeit und in seiner Ausdrucksform. Wortwahl und Sprechweise beeinflussen in jedem Lebensmoment unser Denk- und Kommunikationsverhalten und damit alle Bereiche unseres Lebens – auch im Beruf. Eine Software könnte Personalern helfen. Die Software ‘Precire’ ist eine Technologie, die in gesprochener und geschriebener Sprache mit künstlicher Intelligenz Muster identifiziert und daraus linguistische, psychologische und kommunikationsbezogene Merkmale ableitet. Dabei werden neben Natural Language Processing Verfahren zusätzlich spezifische Textmuster (Wortkombinationen, Wortfolgen, Satzstrukturen) erfasst. Mithilfe dieser Muster werden dann und auf Basis Referenzdatensätzen objektive Vorhersagemodelle trainiert, so die Entwickler. Diese Vorhersagen werden aggregiert aufbereitet und liefern in unterschiedlichen unternehmerischen Disziplinen (HR, CX, e-health) hohe, messbare Mehrwerte, versprechen die Aachener. Kunden sind unter anderem: Fraport oder Randstad. 

Kein Ersatz, Auswahl

Zahlreiche Validierungsstudien (intern, extern) sichern das Verfahren ab. Ein wissenschaftlicher Beirat unterstützt das Unternehmen. Darunter Forscher von der LMU München und der RWTH Aachen. Die Software gruppiert Interviews von Personen mit unterschiedlichen Ausprägungen, etwa – beispielhaft – alle Personen, die bestimmte Merkmale oder kommunikative Wirkungsweisen zeigen. Dabei wird erkannt, welche Sprachmuster typisch für die jeweiligen Gruppen sind. Anschließend werden hochdimensionale Ähnlichkeitsvergleiche durchgeführt und Vorhersagen getroffen, welcher dieser Gruppen eine neu zu beschreibende, unbekannte Person am ähnlichsten ist. Die Referenzdatensätze bestehen aus gesprochener Sprache (Interviews, Calls) und geschriebenen Texten ( E-Mails, Chats) und enthalten eine Vielzahl an Außenkriterien (KPIs) und Zusatzinformationen. 

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Big-Data-Projekte

Wo verdienen Freelancer am besten?

Im Großraum München gab es in den vergangenen zwölf Monaten die meisten Big-Data-Projektanfragen. Den höchsten Stundensatz erzielen Freelancer jedoch dort nicht. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung des Personaldienstleisters Gulp.

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren