VDI-/IW-Ingenieurmonitor

Von Corinne Schindlbeck | Davina Spohn,

Mehr offene Stellen als Arbeitslose

Im September 2013 kamen 2,3 offene Stellen auf einen arbeitslosen Ingenieur. Dies zeigt der aktuelle Ingenieurmonitor, den das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft und der VDI veröffentlicht haben.

© Thomas Ernsting / LAIF

VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs begründet die recht stabile Nachfrage nach Fachkräften im neuen VDI/IW-Ingenieurmonitor.

© VDI

Laut VDI-/IW-Ingenieurmonitor ist der deutsche Ingenieurarbeitsmarkt im September 2013 im Vergleich zum Vormonat nahezu unverändert. Die gesamtwirtschaftliche Arbeitskräftenachfrage in den Ingenieurberufen lag bei 60.900 zu besetzenden Stellen. Dem gegenüber standen 26.174 Arbeitslose, die einer Beschäftigung als Ingenieur nachgehen wollten. Im Schnitt kamen damit in den Ingenieurberufen bei unveränderter Tendenz 2,3 offene Stellen auf einen Arbeitslosen, so die Statistik.

Mit einem Verhältnis von 4,3 beziehungsweise 3,7 offenen Stellen je Arbeitslosen ist der Bedarf in den Bereichen Maschinen- und Fahrzeugtechnik beziehungsweise Energie- und Elektrotechnik besonders groß.

Auf diese beiden Kategorien entfielen laut VDI/IW die Hälfte aller offenen Stellen in Ingenieurberufen, jedoch weniger als 29 Prozent aller Arbeitslosen.

"Tendenziell wieder positivere wirtschaftliche Ergebnisse in der Eurozone tragen momentan zu einer recht stabilen Nachfrage nach Fachkräften bei", kommentiert VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs die Daten des neuen VDI-/IW-Ingenieurmonitor.

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