zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Infografik

China könnte die meisten Jobs verlieren

Wie viele Arbeitsplätze sind durch Automatisierung bedroht? Das Datenportal Statista hat Zahlen von McKinsey in einer Infografik verarbeitet. 

Roboter-Küchenhilfen - noch befinden sie sich im Forschungsstadium. Hier die Küche aus dem europäisch geförderten Forschungslabor RIF im italienischen Peccioli.

© Hauke Seyfarth/ECHORD++

China hat nach Daten von McKinsey das höchste Automatisierungspotenzial der untersuchten Länder.

© Statista/McKinsey

Wie groß ist das Potenzial zur Jobvernichtung durch Drohnen, selbstfahrende Autos oder Maschinen mit künstlicher Intelligenz? 

Allein für China und Indien schätzen die Analysten von McKinsey das Automatisierungspotential auf rund 630 Millionen Arbeitsplätze. 

Häufig in den Medien zitiert wurde jüngst eine japanische Versicherung, die mehrere Dutzend Mitarbeiter durch eine Künstliche Intelligenz ersetzen will. Weltweit gesehen könnten dadurch sogar mehr als eine Milliarde Jobs wegfallen, rechnet Statista auf Basis der McKinsey-Zahlen. 

In Deutschland könnten 20,5 Millionen Jobs der Automatisierung zum Opfer fallen. Das wären 48 % aller Arbeitsplätze, längst nicht alle davon einfache Tätigkeiten. 

Längst nicht alle Branchen scheinen so augenfällig betroffen das Transportwesen durch Drohnen oder das produzierende Gewerbe durch Roboter. Allein hier sieht McKinsey 64 % der Stellen bedroht. Im Sektor Unterbringung & Gastronomie sollen sogar 66 % der Arbeitnehmer ersetzbar sein. 

Grundsätzlich nämlich, das konstatieren die Berater,  sinke die Automatisierungsgefahr mit steigender Komplexität. So seien im Segment Unternehmensdienstleistungen, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen - also z.B. auch IT-Jobs - vergleichsweise wenige Jobs (39 %) bedroht. 

Von Alarmismus hält auch der VDE wenig, zumindest nicht was die Arbeitsplätze von Ingenieuren betrifft. Im Gegenteil, der Bedarf soll seiner Ansicht nach sogar massiv steigen, trotz oder wegen smarter Automatiserung.

Und auch eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) rechnet zwar damit, dass bis 2025 rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze wegfallen. Aber auch zugleich mit 1,5 Millionen neuen Jobs. 

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

China Manufacturing 2025

Industrie 4.0 in China

Anfang April 2017 trafen sich in Shenzhen/China rund 1000 internationale Experten zur zweiten ­Veranstaltung 'China manufacturing 2025 Summit' mit dem Themenschwerpunkt 'Global trans­formation to intelligent manufacturing'. Rahman Jamal war vor Ort...

mehr...

Industrie 4.0

China als Leitmarkt?

Kann sich China zum Industrie-4.0-Leitmarkt entwickeln? Trotz mancher Fehlanreize durch staatliches Eingreifen, Investitionsblasen und Überkapazitäten ist Chinas Innovationskraft nicht zu unterschätzen: Es gibt Pioniere, von denen sich in Sachen...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Apps

Wie nutzt China das Internet?

Welches sind die populärsten Apps in Chinas Consumer-Internet und wie lassen sie sich mit der Internet-Nutzung weltweit ­vergleichen? Das Shanghaier Team der Stieler-Technologie- und Marketing-Beratung hat acht  Apps analysiert.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren