Open-Source-Initiative

Stefan Kuppinger,

Texas Instruments tritt OSADL bei

Der Halbleiterhersteller Texas Instruments (TI) ist dem Open Source Automation Development Lab (OSADL) beigetreten.

Texas Instruments fördert Open-Source-Initiativen mit dem Ziel, Innovation voranzubringen - künftig auch das OSADL, das seit der Gründung 2006 die Industrie im Zusammenhang mit den vielfältigen Aspekten unterstützt, die sich bei Verwendung, Weiterentwicklung und Vertrieb von Open-Source-Software ergeben. Dabei agiert das OSADL wie eine „Einkaufsgemeinschaft": Die Mitgliedsbeiträge werden verwendet, um die Entwicklung von Open-Source-Software-Komponenten zu beauftragen. Aktuelle Projekte betreffen zum Beispiel Echtzeit-Linux, Safety-Critical-Linux, Testumgebungen und Qualitätskontrolle von Open-Source-Software, ein industrielles I/O-Framework, Virtualisierungs-Technologien für industrielle Computersysteme und Mainline-Linux-Treiber für Echtzeit-Ethernet und andere Automatisierungs-spezifische Protokolle und Anwendungen. Außerdem gibt die Genossenschaft über ihren Syndikus Hilfestellung bei der Beachtung von Open-Source-Lizenzen und im Zusammenhang mit Patent-Fragen.

Mit Texas Instruments gewinnt das OSADL nun einen wichtigen Halbleiter-Produzenten. Texas Instruments beschäftigt weltweit mehr als 25000 Angestellte und erzielt mit Halbleiter-Komponenten und Prozessoren einen Umsatz von rund 12,5 Mrd. US-$ (2008). Die Produktpalette für Embedded-Systeme umfasst ARM-basierte Prozessoren, Video-Prozessoren, OMAP-Prozessoren (Open Multimedia Application Platform) für mobile Geräte, DSPs und Mikrokontroller (MCUs).

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