Kontron
Stellarton vereint CPU und FPGA
Kontron zeigt, was Intels neue Atom-E6x5-Prozessorserie, die CPU und FPGA vereint, zu leisten in der Lage ist: Mehr Flexibilität für I/O und größere Anwendungsnähe.
Bereits einen Tag nach der gestrigen Vorstellung von Intels neuer Chip-Familie (Codename: Stellarton) hat Kontron heute mit dem „PCIe/104 Microspace MSMST" den ersten Single-Board-Computer auf Basis des neuen Bausteins präsentiert. „Mit dem Launch der Intel-Atom-E6x5C-Prozessorserie mit integriertem Altera-Arria-II-FPGA beginnt eine neue Ära des Embedded-Computings - Kunden bekommen die Flexibilität eines FPGAs mit attraktiver x86er-Performance auf einem integrierten Multi-Chip-Modul geliefert", erklärt Dirk Finstel, Technikvorstand von Kontron, das Potenzial von Intels Neuling. „Der Standard-Chipsatz entfällt und der Weg ist frei hin zu noch kosteneffizienteren dedizierten Applikationen, die lediglich durch geänderte FPGA-Programmierung einen neuen Funktionsumfang bekommen können." Für Kunden bedeute dies schnellere Upgrades, mehr Flexibilität und zudem langzeitgesicherte I/O-Verfügbarkeit.
Durch die anpassungsfähige I/O-Auslegung des neuen PCIe/104-Boards können Entwickler ihre Designs zudem exakt auf die Applikationen abstimmen. Dazu sind bereits validierte IP-Cores für industrielles I/O verfügbar, beispielsweise CAN-Bus, serielle Schnittstellen (SPI Master, UART) sowie PCI Express, I2C und GPIO. Weitere industrielle Cores befinden sich in der Entwicklung beziehungsweise Validierung.
Manne Kreuzer, Markt&Technik










