BMBF und VDE

Computer Automation,

Startschuss für Schülerwettbewerb „Invent a Chip“

Bereits zum achten Mal richten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Branchenverband VDE den weltweit einmaligen Wettbewerb „Invent a Chip“ aus, bei dem Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 13 ihren eigenen Mikrochip entwerfen.

"Wir wollen jungen Menschen die Faszination technischer Entwicklungen nahe bringen und sie zur eigenen Forschung ermutigen", formuliert Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan das Ziel des Wettbewerbs.

Über 3000 weiterführende und berufsbildende Schulen erhalten derzeit die Unterlagen und Fragebögen für den Wettbewerb, bei dem Mikroelektronik und Chipentwicklung im Mittelpunkt stehen. Die Veranstalter erwarten, dass der Teilnehmerrekord von 2008 mit über 1700 Mädchen und Jungen gebrochen wird. Die Ergebnisse der Chipentwicklungen in der Vergangenheit hätten gezeigt, dass selbst eine so komplexe Thematik wie das Chipdesign mit fachlicher Unterstützung von Experten bereits von Jugendlichen anwendungsbezogen beherrscht werden kann. Ganz vorn lagen im vergangenen Jahr ein Schalldämpfer-Chip zur Lärmdämmung, ein Chip zur Flugdatenauswertung von Modellraketen, ein Driving-Assistance-Chip, der bei Fahrfehlern in die Steuerung des Fahrzeugs eingreift sowie ein Chip zur Überwachung der Atmung bei Schlafapnoikern.

Bis zum 5. April 2009 läuft die Abgabefrist für den Fragebogen und die Chip-Idee. Zwölf Teams mit den besten Chipvorschlägen starten Anfang Mai mit einem dreitägigen Workshop an der Leibniz Universität Hannover in die Praxisphase der Chipentwicklung. Beim VDE/BMBF-Mikrosystemtechnik-Kongress vom 12. bis 14. Oktober 2009 in Berlin präsentieren dann die Sieger ihre Entwicklungen. Als Siegprämien winken den Schülern neben Geldpreisen die Aufnahme ins Auswahlverfahren für ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, Kontakte zu Industrie und Hochschulen und Einladungen zu Projektpräsentationen auf Messen.

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