'Invent a Chip'-Wettbewerb
Pfiffige Mikrochip-Ideen ausgezeichnet
Bereits zum 15. Mal fand der Nachwuchswettbewerb 'Invent a Chip' des VDE und des BMBF statt. Fünf Mikrochip-Ideen haben unter dem Motto 'Internet der Dinge' die Jury am meisten überzeugt. Den mit 3000 Euro dotierten ersten Platz vergab sie in diesem Jahr gleich zweimal.
Zehn Teams aus dem Feld von insgesamt 2.600 Teilnehmern hatten sich in dieser Wettbewerbsrunde für die Umsetzung ihrer Idee qualifiziert. Der Preis: In einem Praxis-Workshop an der Leibniz Universität Hannover konnten sie sich an die Arbeit am Chip-Design ihrer Idee machen. Auf dem VDE-Kongress in Mannheim präsentierten sie nun ihre Mikrochips der Öffentlichkeit. Die innovativsten Mikrochip-Ideen daraus haben jetzt der VDE und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) prämiert. Gleich zweimal vergab die Jury in diesem Jahr den mit 3000 Euro dotierten ersten Platz. „Das ist ein Novum und zeigt, wie stark das Teilnehmerfeld ist“, so der VDE-Vorstandsvorsitzender Ansgar Hinz. Die Sieger erwarten Kontakte zu Industrie und Hochschulen sowie die Möglichkeit, ihre Projekte auf Messen zu präsentieren. Daneben werden sie ins Auswahlverfahren für ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.
In den vergangenen 15 Jahren seit Bestehen von ‘Invent a Chip’ haben sich insgesamt 25.000 Jungen und Mädchen mit 6500 Chip-Ideen beteiligt. Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF), sieht großes Potenzial bei den Jugendlichen: “Bei ‘Invent a Chip’ entwickeln Schüler nicht nur Schaltkreise, sondern bauen damit sogar eine komplette Anwendung. Junge Menschen setzen ihre guten Ideen Schritt für Schritt um, lernen dafür eine neue Art des Programmierens, arbeiten in Teams zusammen und haben keine Scheu vor neuen Technologien. Das zeigt: Deutschlands Schüler haben das Zeug für digitale Erfindungen. Auf diese Forscher und Fachkräfte ist unser Land im digitalen Zeitalter angewiesen.“










