Migration auf Windows 7
Microsoft bereitet Partner auf Systemwechsel vor
Mit Tools, Online-Schulungen und der „Green-Light“-Kampagne unterstützt die Firma Microsoft ihre Partnerunternehmen und unabhängige Softwarehersteller beim Umstieg auf die neue Windows-Version.
Das Analystenhaus IDC schätzt, dass in den nächsten drei Jahren 59 Prozent aller weltweit in Unternehmen genutzten Desktop-PCs mit Windows 7 ausgestattet werden. Dies generiert laut IDC allein für das Jahr 2010 weltweit ein Umsatzpotenzial von 70 Mrd. Euro für Deployment, Desktop-Migration und Beratungsleistungen.
Die Microsoft-Partner sollen sich optimal auf die zu erwartende Nachfrage vorbereiten können. Dazu hat das Unternehmen ein Bündel an Maßnahmen geschnürt, darunter Trainings und Roadshows. Über 1600 Mitarbeiter von Partner-Firmen wurden bereits über das Partner Learning Center (PLC) trainiert. Und mehr als 2.000 Teilnehmer haben sich schon für die Windows-7-Roadshow registriert, die in fünf Städten in Deutschland Halt macht. Insgesamt organisiert Microsoft für seine Partner über 32 verschiedene Trainings an über 100 Terminen. Mit dieser Trainingsoffensive sollen bis Mitte 2010 rund 7000 Mitarbeiter der Partnerunternehmen erreicht werden.
„Green-Light"-Kampagne soll Kompatibilitäts-Probleme vermeiden
Der Erfolg eines neuen Betriebssystems hängt von der Kompatibilität der Anwendungen ab, die auf dieser Plattform laufen sollen. Eine besondere Stellung nehmen dabei die vielen unabhängigen Softwarehersteller (ISVs) mit ihrer Standardsoftware für Microsoft-Betriebssysteme ein. ISVs, die bereits mit Windows Vista arbeiten, werden laut Microsoft meist weniger Fragen in punkto Kompatibilität haben als Softwareanbieter, deren Anwendungen primär für Windows XP entwickelt wurden. Zur Unterstützung dieser Hersteller bei der Kompatibilitätsprüfung und eventueller Anpassungen ihrer Software, organisiert Microsoft im Rahmen der „Green-Light"-Kampagne deutschlandweit mehrtägige Workshops.
Darüber hinaus stehen Webcasts, Whitepapers und kostenfreie Tools online zur Verfügung. Nach Anmeldung und Registrierung ihrer Anwendungen auf einer entsprechenden Homepage (s. Links) haben Anbieter Zugriff auf Tools und Ressourcen, um die Kompatibilität zu prüfen und sicherzustellen. Sobald die Anwendungen kompatibel sind, erhalten die ISVs „grünes Licht" und werden in den Lösungs-Katalogen von Microsoft gelistet.










