SPS/IPC/Drives 2009

Stefan Kuppinger,

Marktplatz der Automation

Trotz angespannter Wirtschaftslage liefert die SPS/IPC/Drives vom 24. bis 26. November den Besuchern wieder ein umfassendes Bild der Automatisierungsbranche: Rund 1300 Aussteller zeigen in Nürnberg ihre Neuheiten.

Als diesjährige Schwerpunkte haben der Ausstellerbeirat und der Messe- Veranstalter Mesago die Themen „Safety and Security“, „Energie-Effizienz“ und „Industrial Identification“ ausgerufen, die in den elf Messehallen und den beiden Foren in den Hallen 2 und 8 sowie dem zeitgleich stattfindenden Kongress präsent sein werden. Hinzu kommt das Thema Wireless in Automation, das ein Gemeinschaftsstand in Halle 10 aufgreift.

Für eine bessere Orientierung hat die Mesago die vielen Automatisierungs-Kategorien in einzelnen Hallen konzentriert, wobei sich die Steuerungstechnik als roter Faden durch alle Hallen zieht:

  • Hallen 1, 2 und 4: Elektrische Antriebstechnik/ Motion Control und Steuerungstechnik
  • Hallen 4A und 7: Sensorik und Steuerungstechnik
  • Halle 5: Mechanische Systeme und Peripherie sowie Steuerungstechnik
  • Halle 6: Steuerungstechnik
  • Halle 7A: Sensorik und Software
  • Hallen 8, 9 und 10: Steuerungs- und Interfacetechnik.

SPS-Kongress als Wissensbörse Mit 56 Vorträgen und vier Tutorials bietet der Kongress den Teilnehmern eine fundierte Plattform, neue Technologien und deren Einsatzmöglichkeiten auszuloten und zu diskutieren. Die Trendsession zum Thema „Open Source Software in der Automatisierungstechnik - Potenziale und Strategien" am 24. November 2009 verspricht dabei besonders interessant zu werden. Der Kongressteil Automation beinhaltet zwölf Blöcke mit insgesamt 37 Vorträgen aus den Bereichen Produktionsanlagen, Kommunikation sowie Systeme und Komponenten. Im Drives-Teil (19 Vorträge) bildet die Antriebsregelung mit zwei Sessions das diesjährige Kernthema. Beispielsweise wird das Potenzial spezieller Regelalgorithmen für Servos und von Antrieben ohne mechanische Geber aufgezeigt.

Ausführlich werden in den Tutorials aktuelle Problemstellungen behandelt, wie etwa die sichere Vernetzung und Fernwartung von Maschinen und Anlagen oder das Zusammenspiel von Simulation und Antriebsauslegung von komplexen mechatronischen Systemen. Am letzten Messetag findet zudem die kostenfreie Abschlussveranstaltung des Verbundforschungsprojektes „Autlog" statt. In dem Projekt wurde eine durchgängige Kopplung zwischen automatisierungsnahen und logistikorientierten IT-Systemen entwickelt. Die erforderlichen Ortungstechnologien und neue Softwarekomponenten wie ein Identleitsystem wurden von den Projektpartnern in einem Automobilwerk bereits erprobt.

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