Das Feldbus-Bundle
Kommunikation per CAN und Profibus
Für gemischte Feldbusinstallationen mit Profibus und CAN stellt die Firma RM Michaelides interessante Kopplungslösungen vor.
In zahlreichen Applikationen gilt es, CAN- und DP-Geräte zu kombinieren und damit die Hürde der unterschiedlichen Protokolle zu überwinden. Mit CANview Profibus-DP stellt das Unternehmen RM Michaelides ein robustes Gateway für den einfachen Datenaustausch zwischen einem CAN- und einem Profibus DP-Netzwerk vor. Das Gateway arbeitet als modularer V0-Slave und unterstützt Profibus-seitig alle Standardbaudraten, CAN-seitig neben den Standard- auch kundenspezifische Baudraten. Zusätzlich zur Layer-2-Kommunikation sind optional weitere Protokolle wie CANopen, J1939, CAN-Kingdom und DeviceNet implementierbar. Sowohl die Software als auch die Firmware sind kundenspezifisch anpassbar. Außerdem gibt es zusätzliche Softwarebausteine und GSD-Dateien für die Integration in bestehende Systeme. Die Konfiguration kann wahlweise über CAN mittels Tool oder über Profibus-DP und Profibus-Tools erfolgen.
CAN per Bluetooth oder WLAN übertragen
Längst werden Bluetooth und WLAN für eine einfache und zuverlässige Datenübertragung per Funk eingesetzt. Auf der Embedded World zeigt das Unternehmen RM Michaelides die nächste Generation ihrer Funkmodule CANlink Bluetooth und WLAN. Beide übertragen CAN-Daten drahtlos mit einer Reichweite bis 100 m und können entweder zur Datenübertragung zwischen einem CAN-Netzwerk und einem PC, Laptop oder PDA mit entsprechender Funktionalität verwendet werden oder als CAN-Brücke zwischen zwei verschiedenen CAN-Netzwerken.
Beide Geräte verfügen über ein robustes Gehäuse und einen EMV-sicheren Aufbau und können optional mit einer zweiten CAN-Schnittstelle oder integrierter I/O-Funktionalität ausgestattet werden. CANlink Bluetooth überträgt CAN-Daten über das Serial Port Profile und EDR (Enhanced Data Rate) mit bis zu 2,1 Mbit/s. Ein Vorteil der Datenübertragung über Bluetooth ist die hohe Stabilität durch das Frequenzsprungverfahren und die Übertragung kleiner Datenpakete.
Die WLAN-Variante arbeitet mit dem 802.11 b/g-Standard und bis zu 54 Mbit/s. Das Gerät verfügt über zwei unterschiedliche Betriebsmodi: Der Ad-hoc-Modus ermöglicht eine Direktverbindung mit anderen WLAN-Geräten. Auf diese Weise kann das Funk-Modul als Diagnoseschnittstelle eingesetzt werden. Dagegen erfolgt im Infrastruktur-Modus die Datenverbindung über einen oder mehrere Access-Points. In Verbindung mit Routern lässt sich darüber eine theoretisch unbegrenzte Reichweite realisieren.












