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Artikel und Hintergründe zum Thema

Mini-Computer

Martin Sporn | Davina Spohn,

Kameramodul für Raspberry Pi

Der Verkauf eines Kameramoduls für den Mini-Computer Raspberry Pi ist jetzt angelaufen. Mit dem kleinen Kamera-Addon kann der Mini-Computer Fotos und Videos in hoher Auflösung erstellen.

© Raspberry Pi Foundation

Seit Mitte Mai 2013 werden Bestellungen für die Foto-Erweiterung entgegengenommen. Nutzer von Raspberry Pi-Internetforen, welche sich für Updates über das Kameramodul angemeldet hatten, erhalten eine Mail, in der erstmals auf eine mögliche Bestellung hingewiesen wird. Auch die offizielle Raspberry Pi-Internetplattform  vermeldet den Verkaufsstart. Der Preis liegt in Deutschland mit etwa 25 Euro etwas über den ersten Schätzungen, die von 25 US-Dollar (etwa 19 Euro) ausgegangen waren.

Die 5-Megapixel-Kamera mit fixem Fokus schießt Bilder in der Auflösung von 2.592 x 1.944 Pixeln und kann Full-HD-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnen. Bei niedrigerer Pixelzahl sind auch größere Frameraten möglich: 60 Bilder bei 720p oder bis zu 90 Bilder bei VGA-Auflösung. Die äußeren Maße von nur 25 x 20 x 9 Millimetern machen die Himbeer-Kamera zu einem leistungsstarken Winzling.

Nachdem die Technik bereits vor gut einem Monat marktfertig war, wurde bis heute noch an Firmware- und Softwareaktualisierungen gebastelt. So gibt es auf der offiziellen Raspberry Pi-Inernetseite bereits Anleitungen zur Installation des Kameramoduls und erste Programmcodes. Für den Betrieb der Kamera muss die aktuellste Version des Betriebssystems Raspbian installiert sein. Erhältlich ist das neue Modul bei Farnell element 14 und RS Components.

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