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Artikel und Hintergründe zum Thema

EFCO

Inka Krischke,

IPCs übernehmen SPS-Funktionen

Die Industrierechner der Eagle-Eyes-Familie von EFCO sind standardmäßig mit 16 digitalen, galvanisch getrennten IOs ausgestattet und eignen sich dafür, Aufgaben einer Kleinsteuerung zu übernehmen oder ‚exotische‘ Schnittstellen zu emulieren.

Der SmartSL U7-130 ist der kleinste lüfterlose IPC von EFCO im Taschenbuchformat und verfügt über 16 digitale IOs, die direkt auf der Frontplatte zugänglich sind (GPIO).

© EFCO Electronics

EFCO hat die Eagle-Eyes-Familie mit 16 digitalen, programmierbaren, galvanisch getrennten IOs ausgestattet, die an allen Steuerspannungs-Ebenen zwischen 5 und 48 V(DC) direkt betrieben werden können. Jeder Ausgang ist mit maximal 100 mA belastbar und kann bis 400 kHz getaktet werden. Die maximale Schaltverzögerung beträgt 15 µs. Auch bezüglich Überspannungsfestigkeit stehen die als General Purpose IO bezeichneten Schnittstellen industriellen Kleinsteuerungen laut Hersteller in nichts nach: Gemäß UL 1577 verkraften die Eingänge bis zu 2500 V für 60 Sekunden.

Jeder der 16 IOs lässt sich individuell als Ein- oder Ausgang definieren. Der Hersteller legt dazu alle Informationen offen und liefert - neben Treibern für Windows und Linux - ein Demo-Tool einschließlich dessen Source-Code mit. Über das API beziehungsweise die mitgelieferte Windows-Bibliothek, die sich in alle gängigen Programmiersprachen wie C# oder Python einbinden lässt, können Programmierer die IOs in Ihre Algorithmen einzubinden. Ähnlich unkompliziert gestaltet sich auch der direkte Zugriff auf das kleine Display der Rechner, um darauf zum Beispiel das Kundenlogo anzuzeigen, oder auch relevante Service-Informationen bereit zu stellen, wie etwa den aktuellen Stromverbrauch der einzelnen PoE-Schnittstellen.

Eine weitere wichtige Applikation der 16 digitalen IOs der IPCs ist die Emulation von Schnittstellen, die hardwareseitig nicht (mehr) unterstützt werden. Beispiele dafür sind die parallele LPT-Schnittstelle nach IEEE 1284, oder auch der GPIB-Bus (IEEE 488 beziehungsweise IEC 625), über den sich Geräte der Laborgeräte-Industrie bis heute ansprechen lassen.

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