Spectra Computersysteme
Industrie-PC-Hersteller im Aufwind
Viele Unternehmen stecken noch Mitten in der Krise und kämpfen mit schwachen Umsätzen; für andere ist die Krise bereits zu Ende. Der Industrie-PC-Hersteller Spectra sieht jedenfalls Licht am Ende des Tunnels.
Für Spectra Computersysteme ist aufgrund der Entwicklung der letzten Monate ein Ende der Krise in greifbarer Nähe. „Der Auftragseingang von August bis Oktober ist im Verhältnis zu den drei Vormonaten um 32 Prozent gestiegen, der Umsatz im gleichen Zeitraum um 22 Prozent," freut sich Geschäftsführer Harald Lang. Entsprechend optimistisch blickt man bei Spectra wieder in die Zukunft: Die Anfang Juni für einige Abteilungen eingeführte Kurzarbeit, konnte nach vier Monaten wieder ausgesetzt werden.
„Mit unserem breiten Angebotsspektrums und dem über alle Industriesparten reichenden Kundenstamm sind wir nicht extrem von der Krise getroffen worden," betont Lang. Mit rund 20 Prozent Umsatzeinbußen in den Spitzenzeiten der Krise, sei man ganz glimpflich davongekommen. Aktuell weisen alle Indikatoren für das 4. Quartal nach oben. Eine Wachstumsgrenze sieht Spectra derzeit eher in Lieferschwierigkeiten von Vorlieferanten.
„Viele Hersteller von Elektronikkomponenten haben ihre Produktionskapazitäten drastisch heruntergefahren und können jetzt mit dem steigenden Bedarf anscheinend die Produktion nicht im notwendigen Umfang hochfahren," so Lang. Die Konsequenz: Spectra sieht sich derzeit mit der Situation konfrontiert, dass die Verkäufe anziehen, aufgrund der längeren Lieferzeiten der Zulieferer aber nicht Just-in-Time liefern kann.










