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Artikel und Hintergründe zum Thema

embedded world 2012

Andrea Gillhuber, Elektronik | Stefan Kuppinger,

embedded AWARD 2012

Gestern wurden auf der embedded world die jährlichen embedded AWARDS verliehen. Gewonnen haben in der Kategorie Tools Willert Software GmbH und Wind River, im Bereich Hardware nimmt Freescale die Trophäe mit nach Hause. In der Kategorie Software wurde in diesem Jahr kein Preis vergeben.

Am ersten Messetag gegen Mittag war es soweit: Die Gewinner des diesjähirngen embedded AWARDs wurden bekannt gegeben. Aus insgesamt 64 Einreichungen nominierte eine Jury drei Unternehmen aus der Kategorie Hardware und fünf Firmen aus dem Bereich Tools.

In der Kategorie Hardware waren AMD für die Prozessorarchitektur Fusion, bei der CPU und GPU in einem Gehäuse integriert werden, Enpirion für dasLeistungs-SoC EN5339, einem DC/DC-Wandler für Ströme bis 3 A, und Freescale für den Xtrinsic Drucksensor MPL3115A2 nominiert.
Letztendlich konnte sich Freescale gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Der Drucksensor liefert präzise Druck- und Höhendaten mit einer variablen Abtastrate von bis zu 140 Hz. Jegliche Kompensation erfolgt im Chip, die Host-MCU muss daher nicht die Algorithmen für die Kompensation der Rohdaten von Höhe, Druck und Temperatur ausführen.

In der Kategorie Tools kamen Wind River mit dem UX Test Development Kit, kurz TDK, Klocwork mit dem Quellcode-Analysewerkzeug Klocwork Insight, MathWorks mit dem Simulink Code Inspector, pls Programmierbare Logik & Systeme mit dem Universal Multi-Core Workbench, sowie Willert Software Tools mit dem Embedded UML Target Debugger in die engere Auswahl.

Hier entschied sich die Jury dafür, zwei Entwicklungen zu prämieren.Je ein embedded AWARD ging daher an Willert Software Tools und an Wind River. Willert wurde für den gemeinsam mit der Hochschule Osnabrück entwickelte Embedded UML Target Debugger ausgezeichnet. Mit diesem ist es möglich, UML-Modelle, deren Code in Echtzeit auf dem Zielsystem läuft, zu Testen und zu Debuggen. Dabei muss allerdings nicht wie üblich auf die Hochsprache gewechselt werden. Wind River bekam den Preis für sein TDK, mit dem Entwickler automatisierte Tests für Android-Geräte durchführen kann. Dazu imitiert das Werkzeug die Verhaltensweise von Menschen bei der Benutzung von Menüs, Oberflächen oder Apps.

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