NachwuchswettbewerbBundessieger von 'Jugend forscht 2019' gekürt

Deutschlands beste Jungforscher des 54. Bundeswettbewerbs von 'Jugend forscht' stehen fest. In den Projekten der jungen Talente spielt immer mehr auch die Künstliche Intelligenz (KI) eine Rolle. Die Sieger aus den Fachgebieten und die Sonderpreisträger in einer Bilderstrecke.

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Preisträger Nils Wagner
© Stiftung Jugend forscht

Bundessieg 2019 im Fachgebiet 'Physik' für Nils Wagner (20):

Mit einer Frisbeescheibe lassen sich enorme Weiten erzielen, der Weltrekord liegt aktuell bei über 300 m. Der Grund dafür ist die Rotation des Flugobjekts: Sie trägt entscheidend zur Stabilisierung des Fluges bei. Nils Wagner widmete sich in seiner Arbeit einem ähnlichen Wurfgerät: Der „X-Zylo“ ist ein dünnwandiger Hohlzylinder, der wie ein Football geworfen wird und erstaunlich geradlinig fliegen kann. Um dies im Detail zu verstehen, schrieb der Jungforscher ein Computerprogramm, das die Flugbahn des X-Zylo simulieren kann. Anschließend überprüfte er die Ergebnisse auf Basis von Versuchen mit einer selbst gebauten, katapultähnlichen Abschussvorrichtung. Das Ergebnis: Die berechneten und die tatsächlichen Flugbahnen lagen nahe beieinander, auch wenn die Software noch nicht alle für den Flug maßgeblichen Effekte berücksichtigte.

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