Rechleistung und Lebensdauer satt

Stefan Kuppinger,

ATX-Mainboard mit Nehalem-Prozessoren

Fujitsu Siemens Computers beginnt Ende März mit der Serienproduktion des erstmals auf der embedded world vorgestellten Industrie-Mainboards der Extended-Lifetime-Serie mit Intel-Core-Microarchitecture-Prozessoren (Nehalem).

Das ATX-Board D2778-A basiert auf dem Intel-Chipsatz X58-/ICH10R und erreicht in Verbindung mit den Core-Microarchitecture-Prozessoren mit LGA1366-Sockel, dem integrierten Speicher-Controller und Intels QuickPath-Interconnect-Technologie (QPI) eine laut Fujitsu Siemens bis dato für Single-CPU-Mainboards unerreichte Performance-Klasse. Für den Dauerbetrieb (24/7) entwickelt, eignet sich das Mainboard für den Einsatz in CAD-Anwendungen, Videobearbeitung, Simulations-Programmen und Industrie-Steuerungen. Ein eigenständiger, vom Betriebssystem unabhängiger Mikroprozessor (Onboard-Management-Controller) ist unter anderem für die Lüfterregelung verantwortlich. Dank eines High-Efficiency-Prozessor-Spannungsreglers entsprechen die Boards den steigenden Anforderungen nach Green-IT-Lösungen.

 

Wunschlos glücklich? – die Schnittstellen

 

Das Board ist ausgestattet mit einer Vielzahl an Erweiterungs- und Anschlussmöglichkeiten wie sechs DIMM-Sockel für bis zu 24 GByte DDR3-SDRAM, zwei PCI-Express-x16-Steckplätze (Gen2 für doppelte Datenrate), FireWire, Gigabit-Ethernet, zwei serielle Anschlüsse sowie je zwei PCI- und PCIe-x8-Steckplätze (Gen2). Das optionale Trusted-Platform-Modul (TPM 1.2) von Infineon sorgt zusätzlich für Datensicherheit. Neben sechs externen USB-Anschlüssen sowie zwei internen Dual-USB-Pfostensteckern ist das Mainboard auch mit einem innen liegenden Standard-USB-Anschluss für Sticks ausgestattet. Somit können Datenträger mit sensiblen Daten oder ein Lizenz-Dongle sicher vor Verlust oder mechanischen Schäden im Gehäuse untergebracht werden.

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