Fernwartung
Vodafone mit M2M-Komplettpaket
Vodafone geht jetzt den Markt der Fernüberwachung von Maschinen mit einem Komplettpaket aus Hardware, Mobilfunkverbindung und Applikationssoftware an. Nach eigenen Angaben ist Vodafone damit der erste Anbieter, der eine Fernüberwachung und -steuerung von Maschinen per M2M-Kommunikation mit allen benötigten Komponenten aus einer Hand anbietet.
Vodafone vernetzt nach eigenen Angaben heute bereits knapp zehn Millionen Maschinen weltweit mit seiner Mobilfunktechnologie. Mit einem Komplettangebot will das Unternehmen nun das M2M-Portfolio weiter ausbauen.
Das neue Produktpaket Integrated RMCS besteht aus drei Komponenten:
- der Hardware, einem M2M-Kommunikationsmodem zur Anbindung der Maschinen und Anlagen an das Mobilfunknetz. Hier können Unternehmen zwischen verschiedenen M2M-Terminals wählen. Alle Terminals seien von Vodafone getestet und bereits vorkonfiguriert.
- der Mobilfunk-Datenverbindung über eine globale M2M-SIM-Karte. Die Datenverbindung und -übertragung soll über das Vodafone-Mobilfunknetz abgewickelt werden, das eine internationale Abdeckung bieten soll. Die globale M2M-SIM Karte von Vodafone ermögliche nationales wie internationales Roaming und sei damit weltweit einsetzbar. Die Kunden können hierbei ihre SIM-Karten über die M2M-Plattform von Vodafone verwalten und die Verbindungsqualität überwachen.
- der Applikationssoftware in Form eines Nutzerportals. Die Software soll rund um die Uhr alle Betriebsdaten der vernetzten Maschinen erfassen, permanent auswerten und sie auf einem so genannten Dashboard darstellen. Im Fall eines Fehlers löst das System einen automatischen Alarm aus – beispielsweise per SMS an den zuständigen Service Techniker – und zeigt an, welcher Teil der Maschine betroffen ist. Die Software stammt von Device Insight, einem Partnerunternehmen von Vodafone.
Für Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau sind Service- und Wartungsverträge heute ein wichtiges Geschäftsfeld. So machen die Mitgliedsunternehmen des VDMA nach einer aktuellen Untersuchung bereits 20 % ihres Umsatzes mit Serviceleistungen. Allerdings sind diese Leistungen, besonders wenn sie international erbracht werden müssen, bis dato mit hohen Kosten verbunden.










